N#11

Starke Konkurrenz und hohe Gebote festigen den Wettstreit um die Blöcke

Trotzdem hatte das staatliche Unternehmen ausgewählte Aktivitäten und hat zum Beispiel nicht um das nördliche Gebiet von Carcará gekämpft, welches den größten vorhergesehenen Bonus in Höhe von R$ 3 Millarden hatte und von Statoil, Petrogal und Exxon ersteigert wurde. Nach der Bewertung durch Parente (Präsident von Pertobrás), wird dies vorteilhafte Auswirkungen für Rio haben, da dadurch die Dynamik in diesem Sektor zurückgewonnen werden kann. São Paulo wird der zweitgrößte Produzent sein: „Es wird sehr positiv für beide Staaten im Hinlick auf die industrielle Aufstellung für den Güteraufbau, die Werkzeuge, Serviceleistungen und Steuernzahlung sein, ohne die Arbeitsstellen mit einzubeziehen, die geschaffen werden.“

Für den Wirtschaftswissenschaftler Edmar Almeida der Gruppe der Wirftschaft der Energie (UFRJ), war die Versteigerung mit dem hochgelegenen Wettbewerb zwischen den großen Ölarbeitern eine große Überraschung. „Es gab die Vielfalt von Investoren mit großen Firmen der weltweiten Erdölindustrie. Für diese Investoren ist die politische Krise nur von geringer Relevanz, da sie auch in anderen Ländern tätig sind, in denen die politischen Situationen ungünstiger sind.“

N#9

Versteigerung von Öl-Blöcken erreicht Rekorderlöse

Die 14. Versteigerung der Öl- und Gasausschreibungen enthielt 287 Erkundungsblöcke, die in 29 Sektoren in neun Sedimentbecken geteilt sind, die eine Gesamtfläche von 123 000 km² erreichen. Von diesen 287 Blöcken wurden 37 (13%) versteigert. Die am begehrtesten Blöcke waren die offshore Blöcke in dem Camposbecken. Ein Konsortium aus dem staatlichen brasilianischen Unternehmen Petrobras und dem US-amerikanischen Unternehmen Exxon Mobil hat 6 Bereiche im Campusbecken ersteigert und sorgte für den größten historischen Bonus für einen einzigen Block, der bei R$ 2,24 Millarden lag.

 

Der Erfolg der Versteigerung vergangenen Mittwoch ist unter anderem der Flexibilisierung der erforderlichen Normen zur Erdölförderung für ausländische Unternehmen zu verdanken.     Diese Runde war nur ein Vorgeschmack auf eine zweite Vergaberunde, die für den 27. Oktober vorgesehen ist. Bei dieser rücken die pre-sal Vorkommen ins Blickfeld der großen Ölkonzerne.      

Shell möchte seine Präsenz in Brasilien verstärken - Öl, Gas & Energie

Durch den Kauf des britischen Unternehmens BG im vergangenen Jahr wurde Shell zum zweitgrößten Ölproduzenten in ganz Brasilien. Weltweit kommen etwa 10% der Ölproduktion aus Brasilien. Dies entspricht 320 000 Ölfässern pro Tag, die unter anderem im de Camposbecken und besonders durch die Produktion in pre-sal Gegenden entstehen. Mit dem Kauf von BG hat Shell sich einen Zugang zu den Hauptprojekten der Öl- und Gasproduktion im pre-sal Bereich in Brasilien geschaffen. Am 27. Oktober finden die zweite und dritte Auktionsrunde des pre-sal statt. Dabei möchte Shell den Fokus auf die Vorteile einer stärkeren Präsenz im pre-sal Bereich setzen. 

Jessica Uhl betonte, dass sich der globale Geschäftsplan von Shell auf zwei Bereiche  fokussiert: Zum einen die Gewinnung  und Produktion von Öl und Gas, zum anderen den chemischen und petrochemischen Sektor. Außerdem hat Shell vor, seine Präsenz ebenfalls im Bereich des natürlichen Gases durch GNL (Flüssigerdgas) zu verstärken – es hat sich Ziele zur Weiterentwicklung und Verstärkung auf dem gesamten brasilianischen Markt gesetzt.

N#8

AHK Rio de Janeiro nimmt an der Messe „Brazil Windpower“ 2017 teil

Insgesamt werden 7% der Grundmassenenergie Brasiliens heutzutage aus der Windenergie gezogen. Diese soll in den nächsten Jahren vorraussichtlich auf einen Prozentsatz von 12% steigen. Der brasilianische Windmarkt zieht aus dieser nationalitätsbezogenen Energiequelle seine Vorteile, weshalb bisher 10GW (2016) der Windkapazität etabliert worden sind. Dieser Energiesatz entspricht etwa der Versorgung von 15 000 Haushalten im Monat, der durch mehr als 5000 Windrädern entsteht. Im Jahr 2020 wird eine Erreichung von 20GW erwartet, die einen jährlichen Anstieg von 20% implizieren soll. Doch nicht nur diese Zahlen klingen vielversprechend, denn es besteht noch viel mehr Potenzial: In ganz Brasilien ist eine Installation von insgesamt 500GW möglich. Mithilfe der Windenergie sollen sowohl tonnenweise CO2-Ausstöße vermieden werden, als auch 150 000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden die, durch bereits zugesicherte Investitionen im Bereich der Windenergie, entstehen.

Neuer Zyklus für den Erdöl & Erdgas Markt

Die Erdölindustrie innerhalb von Rio de Janeiro hat laut dem FIRJAN-System das Potenzial, Investitionen in Hinblick auf den Staat Rio de Janeiros erreichen zu können, die bei US$ 30 Milliarden liegen und gleichzeitig 750 000 Arbeitsstellen schaffen. Die Perspektive für neue Geschäfte bringt Motivation in die Industrie.

Adolpho Souza, Geschäftsführer von Schlumberger glaubt, dass die angebotenen Blöcke des Beckens de Campos für schnelle Rückmeldungen an die Firma sorgen, sobald eine gute Infrastruktur in der Umgebung besteht. Hierbei wird die Möglichkeit gesehen, die vorhandene Kapazität des Unternehmens auf die Dienstleistungen der Kunden zu übertragen.

Das die Ankunft neuer Investoren gleichzeitig eine Erweiterung der Fächer potenzieller Kunden ist, bestätigt der Direktor-Präsident von Sacor Siderotécnica. Sacor befindet sich im Duque de Caixas, zählt zu den führenden Sektoren des Kathodenschutzes für Errosion in Brasilien und sieht den größten Vorteil bei der offshore-Erforschung der tiefen Wässer, da die Kosten der Entnahme des Erdöls aus der tiefgelegenen Schicht bei US$ 8 pro Fass liegen.

N#7

AHK Rio de Janeiro veranstaltet 2. Startup Day Brasil-Alemanha

Mit mehr als 200 Teilnehmern, 13 Speakern und 4 Panels war auch der 2. Startup Day Brasil-Alemanha ein voller Erfolg. Nachdem im letzten Jahr der Startschuss für die Veranstaltung gefallen war, galt es dieses Jahr das Event weiter auszubauen und den In- und Output für die Teilnehmer zu erhöhen – das Feedback des Publikums zeigt, dass das Ziel erreicht wurde.

Drei Stunden lang diskutierten Unternehmer, Investoren und Player über den Startup-Sektor in Rio de Janeiro, Fintechs, Female Entrepreneurs und Stock Option Plans. Dabei gab es einen regen Austausch mit dem Publikum. Es wurde deutlich, dass Rio de Janeiro auf dem besten Weg ist, sich als Startup Hub und Innovationszentrum zu etablieren. In manchen Bereichen bleibt die Stadt aber noch hinter ihrem Potenzial zurück.  Die Experten kritisieren, dass die Verbindung zwischen Startups, Investoren, Wissenschaft und Regierung noch unzureichend ist und somit viele Ideen nicht umgesetzt werden. Die Speaker waren sich jedoch einig, dass Rio dieses Potenzial hat und aktuell gehe es vielmehr darum, ein fruchtbares Ökosystem aus Innovation und Technologie zu etablieren, das den Austausch zwischen den verschiedenen Akteuren fördert.

Wie so ein Ökosystem aussehen kann, zeigen die Vorhaben des Industrieverbandes FIRJAN und des Business Accelerators „Fábrica de Startups“. Beide werden in den kommenden Monaten Innovationshubs in der Stadt eröffnen, die die jungen Unternehmer näher an die Investoren bringen sollen und umgekehrt. Dies sind wichtige Schritte auf dem Weg zur Förderung der kreativen Unternehmer. Auch die AHK Rio de Janeiro verstärkt ihr Engagement in dem Markt; neben dem Startup Day 2018 sind auch schon weitere Projekte wie Accelerator-Programme geplant. Dabei besinnt sich die AHK Rio de Janeiro auf eine ihrer Kernkompetenzen: der Aufbau von Netzwerkstrukturen zwischen Deutschland und Brasilien. Weitere Informationen hierzu folgen in Kürze.

 

 

N#6

Oil & Gas: Rio de Janeiro stärkt seine Marktposition

Der Bundesstaat Rio de Janeiro, größter Ölproduzent im Land, kann seine Vorreiterposition weiter ausbauen und bleibt wichtige Anlaufstelle für Investitionen.

Zu dieser positiven Entwicklung tragen vorwiegend die Auktionen für Konzessionen zur Förderung und Verarbeitung von Erdöl und –gas bei, sowohl in Pre-Salt Gebieten als auch in flacher gelagerten konventionellen Öl- und Gasgebieten. Die Versteigerungsrunden laufen noch bis 2019. Experten gehen davon aus, dass die Versteigerungen allein für den Bundesstaat Rio de Janeiro Investitionen von 30 Milliarden US-Dollar bringen.

Experten der nationalen Ölagentur ANP rechnen mit Investitionseinnahmen von rund 30 Milliarden US-Dollar ab 2025. Kurzfristig müssen aber noch einige Herausforderungen überwunden werden. Derzeit stehen rund 50 Produktionsprojekte still. Diese müssen unbedingt auf den Weg gebracht werden, damit die Industrie weiter wachsen kann.

Auch wenn die Weltmarktpreise für Erdöl weiter stagnieren, gingen von der Ölindustrie, mit einer positiven Handelsbilanz von 10 Milliarden US-Dollar für das Jahr 2016, wichtige Impulse für die Gesamtwirtschaft im Bundesstaat aus. Der Sektor macht 70% der Exporte aus.

Neben der wirtschaftlichen Relevanz zeichnet sich die Branche in Rio de Janeiro auch durch ein besonders hohes Maß an Fachkräften aus.

Das kürzlich erschienene Jahrbuch der Ölindustrie in Rio de Janeiro, herausgegeben vom Wirschaftsverband FIRJAN, gibt mit Produktszahlen und Tendenzen für die nächsten Jahre einen detaillierten Einblick in die Indstrie.

Die Ölindustrie in Rio de Janeiro auf einen Blick:

70% der Exporte stammen aus der Produktionskette Öl

50 % der Zulieferer sitzen in Rio de Janeiro

Drittgrößte Raffinerieanlage im Land

30% der Investitionen in Innovation werden in Rio getätigt

68% der Ölquellen befinden sich in Rio de Janerio

Diese und weitere Zahlen finden Sie im „Oil Industry Yearbook“. 

N#4

Der brasilianische Öl- und Gasmarkt

Wo steht Brasilien auf dem Weltmarkt für Erdöl? Was bedeutet der Fund der Pre-Salt Öl- und Gasfelder im Tiefwasserbereich für den Sektor? Wie können deutsche Unternehmen von den Infrastrukturmaßnahmen der Regierung und dem Business-Plan von Petrobras profitieren?

In unserem aktuellen Marktbericht Oil & Gas geben wir Antworten auf diese Fragen und zeigen die aktuellen Entwicklungen des Sektors hier vor Ort.

Gemeinsam mit dem Präsidenten der AHK-RJ, Dr. Gerhard Haase, haben wir eine kompakte Übersicht erabeitet, die den brasilianischen Öl- und Gasmarkt erklärt.

Hier geht es zum Marktbericht

Rückblick Brasil Offshore 2017

Der Gemeinschaftsstand der AHK Rio de Janeiro auf der Brasil Offshore 2017 war ein Erfolg. Der Stand mit einer Größe von 80m² befand sich in der Haupthalle der Messe, ganz in der Nähe des wichtigsten Ausstellers – dem brasilianischen Ölkonzern Petrobras. Trotz der stagnierenden Wirtschaftsentwicklung in Brasilien ist die Messe ein wichtiges Event für alle Unternehmen – nationale und internationale – der Branche.

Insgesamt vier Unternehmen waren auf dem Stand der AHK Rio de Janeiro vertreten. Die Aussteller konnten sich erfolgreich präsentieren und zahlreiche Messebesucher kamen zum Gemeinschaftsstand, um sich über die vielfältigen Produkte und Ideen der Aussteller zu informieren. „Expertise made in Germany“ ist ein besonderes Qualitätsmerkmal, das auch bei den Fachbesuchern des AHK-Gemeinschaftsstandes als besonders wertvoll betrachtet wird.

Auch in diesem Jahr bestand das Publikum überwiegend aus Experten und Entscheidungsträgern der Unternehmen. Auf der Messe waren insgesamt 550 Aussteller in zwei Messehallen vertreten und boten über 53.480 Fachbesuchern ein breites Programm. Zahlreiche Vorträge und Business Rounds rundeten das Ausstellungsprogramm ab. Die Aussteller sind durchweg höchst zufrieden mit der Teilnahme und dem direkten Austausch mit diversen Stakeholdern; besonders die exzellenten Networking-Möglichkeiten bringen neue Partnerschaften, Investments und Aufträge. Igor Tavars, Geschäftsführer der Brasil Offshore, betont die Bedeutung der Messe besonders in Zeiten neu entdeckter Pre-Salt Tiefseequellen sowie der geplanten Konzessionsauktionen und den damit verbundenen Eintrittsmöglichkeiten für ausländische Unternehmen.

(Quelle: AHK Rio de Janeiro)

Petrobras zieht ausländische Investitionen im Wert von mehr als 5 Milliarden US-Dollar an

Wie wichtig ausländische Investitionen für den brasilianischen Erdölkonzern Petrobras sind, zeigt die Partnerschaft, die das Unternehmen Anfang Juli mit der chinesischen Entwicklungsbank beschlossen hat. Mehr als fünf Milliarden US-Dollar erhält Petrobras von dem Finanzierungsinstitut aus China. Ein Teil dieser strategischen Partnerschaft sieht die Konstruktion einer Raffinerie im petrochemischen Zentrum vom Rio de Janeiro vor. Im Gegenzug dafür versichert Petrobras, dass chinesische Zulieferfirmen für den Bau und die Instandhaltung der Ölplattformen beauftragt werden.

Mit dem Business- und Management-Plan 2017 – 2021 will Petrobras eine Antwort auf die letzten Enthüllungen im Korruptionsskandal geben und mit zusätzlichen Umstrukturierungen und Einsparungen den Konzern wieder auf Kurs bringen.

Dazu zählt auch eine Intensivierung der Investitionen im Bereich Exploration und Förderung.

Experten rechnen damit, dass die brasilianischen Unternehmen – nicht nur Petrobras –  in Zukunft immer mehr auf ausländisches Know-How und Investitionen setzen. Dass brasilianische Unternehmen wie Petrobras aus Spargründen zum Abstoßen von Beteiligungen gezwungen sind, kann als Chance in der tiefen Krise angesehen werden. Hinzu kommen die Bestrebungen der Regierung, den Öl- und Gasmarkt zu liberalisieren und für internationale Beteiligungen zu öffnen. Digitale Technologien helfen, den Wandel im Öl – und Gasmarkt zu beschleunigen.

(Quelle: Petrobras, O Globo, AHK Rio de Janeiro, NWZ Online)

N#3

Prumo will 619 Millionen R$ in ein Gasprojekt im Hafen von Açu in Rio de Janeiro investieren. Mit diesem Projekt soll die Einfuhr von Flüssiggas zur Versorgung eines Gaskraftwerks im Hafen gefördert werden

Zwischen 2018 und 2020 investiert das Unternehmen Prumo 619 Millionen R$ in die Entwicklung eines Gasverarbeitungshubs im Hafen von Açu in São João da Barra (Nordosten des Bundestaates Rio de Janeiro).

Die Investitionen werden durch die Tochterfirma Gás Natural Açu getätigt, die geschaffen wurde, um Projekte im Bereich der Speicherung und Regasifizierung von Flüssiggas (LNG), Pipelines und Gaskraftwerken zu entwickeln. Den Prognosen nach, sollen im Jahr 2018 R$177,2 Millionen, 2019 R$ 247,4 Millionen und 2020 R$ 194, 2 Millionen investiert werden. Das Gaskraftwerk soll eine Kapazität von 6,5 Millionen m3/Tag besitzen, der Vertrag läuft nach dem Prinzip Take-or-Pay und der Tarif liegt bei 0,72US$/MM.

Die Anlage soll im Januar 2021 den Betrieb aufnehmen. Prumo zufolge ist die Idee hinter dem Gashub, die günstige Lage des Hafens von Açu nahe der Ölförderfelder der Campos und Santos-Becken und den wichtigsten Märkten für Gas und Strom zu nutzen.

„Das Projekt birgt großes Potenzial für die Errichtung von Industrieanlagen in dem logistisch günstigen Gewerbegebiet. Das liegt auch an den Kostenvorteilen bei der Energieversorgung, der Infrastruktur des Hafens und an den Möglichkeiten für weitere Expansion“, so das Unternehmen.

Neusten Informationen zu Folge, die im Februar von der nationalen Öl- und Gasregulierungsbehörde ANP veröffentlicht wurden, sei das Santos-Becken mit 49,8 Millionen m3/ Tag (47%) der größte Gasproduzent in Brasilien, gefolgt vom Campos-Becken mit 27,4 Millionen m3/ Tag (26%). (Quelle: CODIN-RJ).

Das Energieunternehmen Neoenergia übernimmt die Firma Elektro und übergibt der spanischen Firma Iberdola Mehrheitsanteile

Das Energieunternehmen Neoenergia teilte am 22. Juni mit, dass ein Aktionärsvertrag unterschrieben wurde, der die Übernahme der Elektro Holding, zugehörig zur spanischen Firma Iberdrola,  bestätigt.

Nach der Übernahme werden Iberdola 52,45% der Neoenergia gehören, im Gegensatz zu den derzeitigen 39%. Die weiteren Teilhaber des Energieunternehmens, Previ und BB Investmentbank, behalten 38,2% und 9,35%, anstatt ihrer jetzigen Anteile von 49% und 12%.

„Neoenergia wird das größte private Energieunternehmen in Brasilien sein, mit einer positiven Bilanz und bereit für die Wachstumschancen der Branche“, sagt das Unternehmen. Es bestätigte außerdem, dass es gemeinsam mit seinen Aktionären die Möglichkeiten eines zukünftigen Börsengangs analysiere, um einigen Aktionären Liquidität zu ermöglichen und/oder die Kapitalstruktur anzupassen.

Neoenergia ist in der Erzeugung, Übertragung und Vermarktung von Strom sowie durch  Verteilungsnetzbetreiber in den Bundesstaaten Bahia, Pernambuco und Rio Grande do Norte tätig.

Der Präsident der Firma Iberdola, Ignácio Glán, sagte, dass die Integration der Unternehmen auf die strategische Perspektive der Firma ausgerichtet sei, welche auf geregelte und stabile Geschäfte sowie Festigung und Kontrolle der Unternehmensführung in Brasilien setzt.

Die Übernahme wird durch eine Kapitalerhöhung der Neoenergia umgesetzt. Außerdem wird Iberdola seinen Anteil an Neoenergia erhöhen und Aktiva der Elektro Holding beisteuern.

Iberdola ist berechtigt, sechs Mitglieder des Verwaltungsrats zu wählen, während Previ drei Mitglieder vorschlagen kann und die Investmentbank BB ein Mitglied ernennen darf. Auf der anderen Seite verpflichten sich die Spanier, all ihre Investitionen in Brasilien über Neoenergie zu kanalisieren.

Nach der Integration wird Neoenergie einen Bestand von 2,5 Gigawatt in funktionierenden Windkraftanlagen, thermischen Kraftwerken und Wasserkraftwerken sowie 1,46 Gigawatt in Entwicklung haben.

Das Geschäftsvorhaben bedarf noch der Zustimmung der Nationalen Stromregulierungsbehörde (Aneel) und der Kartellbehörde (Cade).
(Quelle: Luciano Costa, Agentur Reuters)

Unternehmen veröffentlichen Nachschlagewerk für Nachhaltigkeit im Güterverkehr

Unter der Leitung des Labors für Güterverkehr (LTC) des Alberto Luiz de Coimbra-Instituts für Postgradierten-Studien und Forschung im Ingenieurwesen (COPPE) der Universität von Rio de Janeiro (UFRJ), haben die Unternehmen Natura, Coca-Cola, Dow, Heineken, HP, Unilever und RG Log am 31. Mai das „Nachschalgewerk für Nachhaltigkeit: Bewährte Verfahren im Güterverkehr“ veröffentlicht.

Diese Veröffentlichung ist Teil des Logistikprogramms Grünes Brasilien (PLVB), welches das Ziel verfolgt, neue Verfahren im Güterverkehr zu entwickeln und zu festigen.

Das Programm entstand im Zuge einer Initiative des Smart Freight Centers (SFC), einer globalen non-profit Organisation, die seit 2013 umweltfreundliche und nachhaltige Lösungen für Frachtabwicklungen entwickelt. Das Nachschlagewerk beinhaltet 22 Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauchs und der Intensivität von Treibhausgasemissionen und anderen Luftschadstoffen, welche stets die gleiche Effizienz der Logistikaktivitäten beibehalten. Keyvan Macedo, Leiter für Nachhaltigkeit von Natura, erklärt, dass das Unternehmen bereits elf Methoden implementiert hat. „Weitere sechs Maßnahmen haben wir bereits in unser Pilotprojekt aufgenommen und nur zwei können wir derzeit noch nicht in unserem Geschäftsmodell anwenden“, berichtet er. „Dies bedeutet, dass nur wenig fehlt, bis wir unser Modell komplett angepasst haben und noch effizienter und nachhaltiger sind“, sagt er. Für den Koordinatoren des Transportzentrums vom Brasilianischen Forum für Klimawandel (FBMC), ist das Programm ein großer Schritt um die öffentlichen und betrieblichen Maßnahmen umzusetzen und somit den Zielen des Pariser Abkommens immer näher zu kommen. Das Abkommen, welches 2015 unterschrieben wurde, gibt Ziele zur Reduzierung von Kohlenstoffdioxidemissionen bis 2020 vor.

Unter den geplanten Maßnahmen sind Verfahren wie die Implementierung von Güterkonsolidierungsszentren in Stadtgebieten und die Nutzung von Hilfsgeräten zur Stromerzeugung, die den Verbrauch von fossilem Brennstoff reduzieren, sowie die Optimierung von Fahrgeschwindigkeit und Routen.

Die Kombination dieser Initiativen sollen eine bedeutende Kostenreduzierung und die angestrebten umweltfreundlichen Vorteile bringen. (Quelle: Tecnologística)

Niterói auf Platz 2 der Kommunen im Bundesstaat Rio de Janeiro mit den meisten Einnahmen aus dem Ölgeschäft: 247 Millionen R$.

Niterói wird ihrem Spitznamen “Lachende Stadt” gerecht. In diesem Jahr explodierten die Einnahmen aus den Förderlizenz und der Beteiligung am Ölgeschäft, so dass Niterói Platz 2 beim Erhalt solcher Ausgleichzahlungen belegt. Der nationalen Ölagentur zufolge, wurden alleine schon bis Mai rund R$ 247,72 Millionen überwiesen, mehr als doppelt so viel, wie im gleichen Vorjahreszeitraum (R$105,65 Million) und mehr als das Dreifache als in 2015 (78, 6 Millionen R$). Bei gleichbleibendem Rhythmus nimmt Niterói bis Ende des Jahres R$ 540 Millionen ein - das entspricht einem Viertel der erwarteten Gesamteinnahmen für 2017 in der Kommune. Niterói liegt an der Guanabara-Bucht gegenüber von Rio de Janeiro und circa 260 km vor der Küste befindet sich „Campo de Lula“, im Santos-Becken, dem größten Öl- und Gasfördergebiet des Landes. Aufgrund dieser Nähe bezieht Niterói 43 % der Lizenzeinnahmen aus diesem Gebiet, während die Nachbarstadt Maricá 49% erhält, und Rio de Janeiro 8%. Die Produktion in dem Ölfeld begann in 2010 und heute macht sie 25 % der gesamten Ölproduktion aus, mit einem Durchschnitt von 638 Millionen Barrel pro Tag.

Es gibt genügend gute Gründe, um in Rio de Janeiro zu investieren.
Der Bundesstaat hat mehr Einwohner als Dänemark und Irland (6.320.446) und ist dadurch der zweitbevölkerungsreichste Bundesstaat in Brasilien. Rio de Janeiro ist das Eingangstor für die Besucher im Land (mehr als 1,6 Millionen Touristen). In einem Umkreis von 500 km, konzentrieren sich 56% des brasilianischen BIP. Rio de Janeiro setzt sich immer mehr im nationalen Markt durch, besonders im Bereich in Öl und Gas. Die Stadt ist Plattform für die internationale Vermarktung sowie zahlreiche Events und eine Talentschmiede. (Quellen: CONDIN e Rio Negócios)

N#2


 

 

Solarenergie zum ersten Mal in der Geschichte günstiger als Erdöl

Ein Bericht des Weltwirtschaftsforums zeigt, dass in 30 Ländern, inklusive Brasilien, der Preis für Solarenergie unter dem von fossilen Brennstoffen liegt

Eines der wichtigsten Themen in den nächsten Jahren wird der extreme Preisrückgang der umweltfreundlichen und erneuerbaren Energien sein, welcher enorme Vorteile für die Menschheit bedeuten wird und somit den Verzicht auf fossile Brennstoffe ermöglicht.

Ein Bericht vom Weltwirtschaftsforum zeigt, dass in 30 Ländern, davon auch Brasilien, der Preis der Solarenergie bereits niedriger ist als der von fossilen Brennstoffen. Dieser Wandel soll innerhalb von zwei Jahren etwa 80% der Länder erreichen.

Dies ist der “Wendepunkt”, der es uns ermöglicht die umweltschädlichen Energien (Benzin, Erdgas) gegen eine völlig grüne Energie einzutauschen. Was bedeutet das? Beträchtliche Verbesserungen für die Luftqualität, die Gesundheit der Menschen und immer weniger Umweltbelastung.

Der Preis ist stark gesunken: vor zehn Jahren lagen die Kosten für 1 MW/Std. noch bei US$ 600. Heute liegt der Preis schon bei US$ 100, also sehr nah an den Preisen von Erdgas, Kohle und Erdöl. Und trotz der Preissenkung des sogenannten „Schwarzen Goldes“ ist die grüne Energie noch günstiger.

Der Kampf gegen den Klimawandel bringt Gewinn für die Energieunternehmen ein – und somit kommen Erneuerbare Energien endlich zur Sprache.


Energieüberfluss

In einigen Ländern hat dies einen interessanten “Energieüberfluss” erzeugt. In Deutschland ist der Strompreis im negativen Bereich gelandet, da die Produktion von Erneuerbaren Energien höher war als erwartet und somit die traditionelle Stromversorgung überholt hat. Das Gleiche geschah in Kalifornien, wo sich der „Silicon Valley“ befindet, die Region in der die Technologie die größten Fortschritte macht. 

Also wurden die Verbraucher dafür bezahlt, dass sie Erneuerbare Energien nutzen, anstatt für ihre Stromversorgung zu zahlen. Dieses Phänomen geschah zum ersten Mal im Mai letzten Jahres und viele Brasilianer beneiden die Deutschen darum.

Der Energieüberfluss, der sich in den nächsten Jahrzehnten entwickeln dürfte, wird die Menschheit verändern. Es ist gut möglich, dass der Strom so günstig sein wird, dass wir Dinge umsetzen können, die viel Energie verbrauchen, und dies zu erschwinglichen Preisen. Meerwasserentsalzung und die Umwandlung der Sahara in eine große Farm sind zwei Beispiele.

Große und interessante Investitionen

Pro Jahr werden etwa US$ 300 Mrd. in Erneuerbare Energien investiert, davon ist China für US$ 100 Mrd. verantwortlich, während Europa US$ 48 Mrd. und die USA US$ 44 Mrd. in diesen Markt investieren. In Brasilien wurden trotz der hohen Sonneneinstrahlung nur US$ 7,1 Mrd. investiert. 

Für diese Art von Energie gibt es eine klare Tendenz: in den USA werden täglich 125 Solarmodule pro Minute installiert. „Dies ist nicht nur eine kommerziell sinnvolle Option, sondern auch eine sehr attraktive Investition mit Stabilität und inflationsgeschützten Renditen“, betont Michael Drexler, Head of Financial and Infrastructure Systems des Weltwirtschaftsforums.

Die Investitionen in dieser Branche werden den Unternehmern große Chancen eröffnen – durch neue Technologien, die fähig sind, die Welt zu verändern und den Preis zum Leben und Arbeiten immer mehr zu senken.

Wirtschaft in Rio

Verhandlungsrunde für Bauwesen dürfte 10 Mio. Reais im südlichen Zentrum des Staates in Bewegung bringen

Mehr als 60 Unternehmen aus dem zentral-südlichen Teil des Bundesstaates nahmen am 18. Mai an der Verhandlungsrunde für die Produktionskette des Bauwesens in der Stadt Três Rios teil. Die Veranstaltung diente dazu, Mikro- und Kleinunternehmen mit großen Industrien zusammenzuführen sowie neue Beziehungen und Verhandlungen zu fördern. Die Erwartung ist, dass von nun an 10 Mio. Reais in diesem Jahr in Bewegung kommen werden.

Die Veranstaltung wurde umgesetzt von der FIRJAN (Industrieverband des Bundesstaates Rio de Janeiro), in Kooperation mit dem Sebrae-RJ, dem Crea-RJ (Regionaler Rat für Ingeneurwesen und Agrarwissenschaft) und dem Sindcom TR (Gewerkschaft der Bau- und Möbelindustrie von Três Rios, Areal, Kommentator Levy Gasparian, Sapucaia und São José von Vale, Rio Preto).

Die Gruppe Bramil, ELC, GE Celma, Lemgruper und die Stadtverwaltung von Três Rios saßen gemeinsam an einem Tisch mit kleinen und mittelständischen Unternehmern, um Potenziale kennenzulernen und das Angebot von Produkten und Dienstleistungen zu erweitern. Es nahmen unter anderem Bauunternehmer und Wartungsfirmen sowie Unternehmen aus den Bereichen Malerei, Gebäudeerhaltung und Inneneinrichtung teil.

„Oft suchen die großen Industrien nach Lösungen außerhalb der Stadt oder sogar des Bundesstaates, weil sie die Fähigkeiten und das Potenzial der Unternehmen vor Ort nicht kennen. Mit diesem Treffen und dem Hintergedanken eines integrierten Wachstums haben wir die Verhandlungen innerhalb der Region anregen können“, bestätigte der Präsident der Sindcom TR, Waldir dos Santos Jr., der ebenfalls Vize-Präsident der regionalen Vertretung der FIRJAN im zentral-südlichen Teil des Bundesstaates ist.

Für den Präsidenten des Crea-RJ, Reynaldo Barros, war das Treffen aufgrund der hohen Teilnehmerzahl sehr positiv. „Wir waren bereits in anderen Regionen und hatten gute Ergebnisse, aber hier haben wir zweifellos die größte Anzahl an Unternehmen zusammenführen können und deshalb glauben wir an eine Geldschöpfung in Höhe von 10 Mio. Reais. Dies ist eine Form von Stärkung der Baubranche und um die Verhandlungen wieder aufzuwärmen“, sagte er.

Dieses dynamische Modell ermöglicht es den Teilnehmern, sich untereinander auszutauschen und zu verankern, denn so finden die Verhandlungen auf Augenhöhe statt. „Wir wollen Paradigmen brechen und zeigen, dass Mikro- und Kleinunternehmen die Probleme großer Organisationen lösen können. Außerdem können sie hierbei neue Dienstleister für ihre Unternehmen kennenlernen“, erklärte Jorge Pinho, regionaler Leiter des SEBRAE-RJ.

Spezialisiert im Bereich der Unternehmensarchitektur, erfreute sich Emmanoel Franco an der Möglichkeit, seine Dienstleistungen vor den anderen Unternehmen bekannt machen zu können. „Es ist eine wunderbare Chance, um direkten Kontakt zu haben, da ja alle Unternehmen an einem Ort zusammen sind“, sagte er.

Reynaldo Januzzi, der mit Aluminium-Fensterrahmen und Glasfenstern arbeitet, hat ebenfalls von der Verhandlungsrunde profitiert, um seine Produkte vorstellen zu kennen. „Für mich ist es sehr positiv, nah am Kunden dran zu sein. Dies ist eine wertvolle Möglichkeit“, versicherte er.

Fokussiert auf die Förderung des Industriewachstums im Bundesstaat Rio de Janeiro und die Entstehung neuer Verhandlungen, organisiert der Industrieverband FIRJAN, Partnerinstitution der AHK Rio de Janeiro in vielen Projekten, eine Reihe von Begegnungen in diversen Regionen des Bundesstaates. Die Initiative zielt auf eine Erweiterung der Verhandlungen und den Austausch zwischen den Teilnehmern und neuen wirtschaftlichen Verbindungen. (Quelle: FIRJAN)

Brasilianische Schiffbauindustrie erschließt weitere Tätigkeitsbereiche

Die wichtigste südamerikanische Veranstaltung für Schiffbau, Wartung und Offshore-Plattformen, die Marintec South America – Navalshore, wird dieses Jahr zum 14. Mal stattfinden. Als eine der wichtigsten Business-Plattformen für Innovationen und Networking der maritimen Gemeinschaft des Kontinents, vereint die Messe vom 15. bis 17. August mehr als 350 Marken aus 25 Ländern auf einer Ausstellungsfläche von 11.000 m² im Veranstaltungszentrum SulAmérica in Rio de Janeiro. 

Aufgrund einer Rezession, die die Investitionen in den Bau neuer Schiffe stark beeinträchtigte, hat sich die Schiffbauindustrie verändert und ihren Leistungsumfang erweitert. Dabei hat sie die Expertise anderer Branchen mit aufgenommen, wie z.B. die Wartungsaspekte, Reparaturarbeiten, Hafensupport, Fähren, Passagiertransport und Züge für Flusstransport und Massenladungen sowie weitere Modalitäten mit kontinuierlichen Anfragen. 

Die Marintec hat diese Vielfalt übernommen, indem sie bei ihrer Ausführung 2017 eine noch ausgewähltere Gruppe von Ausstellern eingeladen hat, welche nationale und internationale Schiffseigentümer, Werften, Hersteller und Dienstleister diverser Tätikeitsbereiche anziehen wird (z.B. Küstenschifffahrt, Schiffbau, Ausbaggerung, Freizeit, Logistik, Wartung und Reparaturarbeiten, Fischerei, Öl- und Gasindustrie, Häfen, etc.). Insgesamt werden dieses Jahr mehr als zehntausend Besucher erwartet. 

“Die Schiffbauindustrie ist strategisch wichtig für das Land und trägt bedeutend zur nationalen Wirtschaftsentwicklung bei. Die Marintec South America ist ein Teil davon, denn sie zählt seit 14 Jahren zu einem der wichtigsten Treffpunkte der Schiffbau- und südamerikanischen Offshore-Industrie, und ist eine der weltweit bedeutendsten Veranstaltungen dieser Branche. Aus diesen und anderen Gründen, wird die Marintec unter den Unternehmen und Branchenvertretern als eine der Messen angesehen, die dem Markt die besten Möglichkeiten bietet.“, bestätigt der Geschäftsführer für Infrastruktur der UBM Brazil und Organisator der Messe, Renan Joel. 

Innovation – mechanische und unterstützende Systeme, Frachtabfertigungssysteme, Manöver- und Kurssysteme, Antriebsgeräte, elektronische Geräte, Sicherheitsgeräte, Kommunikationsgeräte, spezielles Zubehör, Plattformen, Schiffbaumechanik, Wartung, Schifffahrts- und Offshoretechnologien sind einige der Neuheiten der diesjährigen Messe. 

„Die Zusammenführung der neusten Tendenzen in Produkten, Dienstleistungen und Lösungen in einem einzigen Raum ist eines der besonderen Merkmale der Marintec. Wir glauben, dass genau diese Neuheiten den Markt bewegen, ihn stärken und erneuern werden und somit eine kontinuierliche Entwicklung erhalten bleibt.“, so Joel. 

Die AHK Rio de Janeiro wird mit einem Gemeinschaftsstand an der Marintec South America – Navalshore teilnehmen. Informationen: Marina Yzú - marina@ahk.com.br / (+55 21) 22242123 (Durchwahl: 113)

CNPE sets guidelines for multi-year bidding planning

New resolution authorizes ANP to carry out bid rounds in 2018 and 2019. Besides the marginal accumulation bid rounds held two weeks ago, other three rounds are also slated for 2017.
 
The National Energy Policy Council (CNPE) published Resolution No. 10 on May 24, 2017, setting the guidelines for multi-year planning of bidding procedures involving natural gas production and exploitation fields and blocs (the full Portuguese version of this resolution is available here). In an extraordinary meeting held in early April, CNPE had already approved a time schedule comprising ten bid rounds between 2017 and 2019 - four bid rounds still in 2017; three in 2018; and another three in 2019. The measures are in keeping with industry demands, and are intended to offer greater security to potential investors about the investment opportunities throughout the oil and gas supply chain.

Under the new resolution, the National Oil, Natural Gas and Biofuels Agency (ANP) is authorized to carry out the 15th Bid Round for field areas under a concession regime, as well as the 5th Bid Round for areas returned to the Federal Government and containing marginal oil and gas accumulations in 2018. The 16th Bid Round for concession areas and the 6th Bid Round for areas with marginal accumulation will take place in 2019. The CNPE also authorized ANP to detail the prospects for several fields located in the Santos basin, for further implementation of the 4th and 5th bid rounds for blocs under the production sharing mode (in 2018 and 2019, respectively).

 
Bid Rounds in 2017
 
On May 11, 2017, ANP carried out the 4th Bid Round for areas with marginal accumulations. Eight out of nine areas offered at the time were awarded. The consolidated results of this 4th Bid Round are available here.
 
Besides, on May 18, 2017, ANP published the pre-bidding notice on the 14th Bid Round for areas under the concession mode. A public hearing to discuss the content of such pre-bidding notice is scheduled for June 27, 2017, and the final bidding notice is slated for publication by July 20, 2017. A public session for this bid round is set for September 27, 2017. During this bid round, ANP will offer 291 blocs in nine distinct basins. Further details on this 14th Bid Round are available here.

CNPE Resolutions Nos. 02 and 09 published some weeks ago had already authorized ANP to carry out, in 2017, the 2nd and 3rd Bid Rounds for blocs under the production sharing mode. ANP is yet to release the pre-bidding notices for those two bid rounds, but public sessions are poised to occur in November 2017.

Petrobras exercised on the date hereof its preemptive right to act as operator (and consortium member with at least 30%) in three areas that will be offered in the 2nd and in the 3rd Bid Rounds for blocs under the production sharing mode (copy of the material fact published by Petrobras about this issue can be accessed here). The exercise, just partial, of Petrobras's preemptive right indicates a new stage in the exploration under the production sharing regime, opening the opportunity to other qualified oil companies to participate in the pre-salt exploration as operators in areas object of the 2nd and 3rd Bid Rounds.  
 
A schedule for the upcoming bid rounds by 2019 (and respective areas) is outlined below:

(Source: Pinheiro Neto)

Immer mehr ausländische Touristen in Brasilien

Sieben neue Flugrouten sind für die Anbindung an brasilianische Städte geplant. Von Mai bis Dezember 2017 werden die internationalen Flughäfen von Rio de Janeiro, São Paulo und Recife mehr als 25 neue Fluganbindungen bekommen. Diese Daten stammen von einer Analyse des Internationalen Luftstraßennetzes, durchgeführt vom Vorstand der Competitive Intelligence und Tourismusförderung der Embratur (Brasilianisches Institut für Tourismus). Diese Analyse wird mithilfe von Informationen der Nationalen Agentur für Zivilluftfahrt (ANAC) monatlich erstellt. 

Die Fluggesellschaften LATAM, Avianca, Azul, American Airlines und Delta führen die neuen Routen durch, die die Ankunft der Touristen deutlich vereinfachen werden. Dank dieser neuen Routen und des elektronischen Visums für die USA, Kanada, Australien und Japan ab Ende des Jahres, können die Touristen bald ganz einfach nach Brasilien reisen.

„All diese Faktoren verleiten die Touristen nach Brasilien zu kommen. Wir wollen, dass die ausländischen Touristen immer mehr Möglichkeiten bekommen, um unser Land zu besuchen und dass der Tourismus eine repräsentative Funktion für die Entwicklung Brasiliens bekommt.“, teilte der Präsident der Embratur, Vinicius Lummertz, mit.

Weitere acht Flugrouten sind geplant mit Abflug in Santiago, Bariloche, Buenos Aires, Lissabon und Istanbul, und Ankunft in Rio de Janeiro, São Paulo, João Pessoa, Recife und Natal. 

Allgemeine Analyse:

Die Analyse der DIPRO zeigt einen Vergleich der Flüge nach Brasilien in den Monaten Mai 2016 und Mai 2017 – hierbei wurden lediglich Direktflüge gezählt. In Lateinamerika gab es bei den Flügen im Vergleich zu Mai 2016 einen kleinen Anstieg von 0,98%. In Europa hingegen, gab es einen Anstieg von 3,32% und in Afrika sogar von mehr als 13%. (Quelle: Embratur)

Embratur intensiviert die Aufnahme von Veranstaltungen für Brasilien auf Fachmesse in Deutschland

Die Teilnahme Brasiliens bei einer der weltweit wichtigsten Fachmessen für Meetings, Incentives, Tagungen und Events, die IMEX Frankfurt, brachte positive Ergebnisse mit sich. Bei der Fachmesse, die im Mai stattfand, war die Embratur (Brasilianisches Institut für Tourismus) mit 17 brasilianischen Co-Ausstellern anwesend, die an 270 Meetings teilnahmen, ein Durchschnitt von 16 Meetings pro Unternehmen. 

„Die Teilnahme Brasiliens bei dieser Messe war sehr positiv, denn die Meetings haben effektive Ergebnisse für die Eventindustrie unseres Landes erbracht. Unter den Ländern mit der höchsten Anfrage an Brasilien sind: Deutschland, Portugal, Argentinien, China, Indien, USA, Italien, Ukraine und Russland.“, teilte Alexandre Nakagawa, allgemeiner Koordinator der Tourismusbereiche von Embratur, mit. 

Mit den Kooperationspartnern, die den Stand des Instituts besucht haben, wurden bereits wichtige Verhandlungen getroffen, insbesondere bezüglich der Aufnahme von Veranstaltungen für Brasilien. Für das Convention & Visitors Bureau von Rio de Janeiro war die Teilnahme an der Messe entscheidend für die Festlegung der 7 leads (Möglichkeiten zur Kandidatur) der Carioca-Hauptstadt, mit einer Schätzung von 1000 Teilnehmern pro lead. Vertreter der brasilianischen Hotelbranche, anwesend am Stand der Embratur, teilten mit, dass 750 Zimmer für internationale Gruppen reserviert wurden. Außerdem soll für 2020 bereits ein Kongress in einem der Hotels geplant sein, welcher anfänglich R$ 2 Mio. Reais für die Hotelbranche bedeuten könnte. 

Die Messe, an der Embratur seit 2003 regelmäßig teilnimmt, hat außerdem zahlreiche Seminare und Workshops angeboten, organisiert von renommierten Vereinen und Institutionen, wie die ICCA (International Congress & Convention Association), GCB (German Convention Bureau), SITE (Society of Incentive & Travel Executives, und weitere. 

„Die Organisatoren der IMEX bezeichneten die Veranstaltung als eine Darstellung der Stärke der Eventindustrie sowie ihrer Fähigkeit, sich ständig neu zu erfinden und zu erneuern – Faktoren, die grundlegend sind in dieser Branche.“, so Nakagawa. (Quelle: Embratur)

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Ana Carolina Richard

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