N° 21

 INDUSTRY NEWS

ERDÖL & ERDGAS:

Am 7. Juni 2018 fand in Rio de Janeiro die vierte Auktionsrunde der Pré-Sal-Blöcke statt. Mit den drei versteigerten Blöcken nimmt die brasilianische Regierung rund US$ 850 Millionen ein. Wie auch in den vergangenen Auktionsrunden in diesem Jahr war das Interesse ausländischer Unternehmen für den brasilianischen Öl- und Gassektor sehr groß. Neben dem brasilianischem Ölkonzern Petrobras nahmen viele internationale Unternehmen wie Statoil, ExxonMobil, Petrogal, BP Energy, Shell und Chevron an der Versteigerung teil und ersteigerten Anteile der Blöcke.

 

Das größte Event des Sektors in Lateinamerika

Informationsflyer zum Download

Die Fachmesse Rio Oil & Gas findet zwischen dem 24. und 27. September in Rio de Janeiro statt und stellt eine der bedeutendsten Networking- und Geschäftsplattformen des Sektor dar, indem sie alle wichtigen internationalen Unternehmen, Gesellschaften und Institutionen der Branche zusammenbringt. Die AHK-RJ ist auch auf der Messe präsent und bietet deutschen sowie brasilianischen Unternehmen die Möglichkeit am Gemeinschaftsstand als Aussteller teilzunehmen.

Über 75% der Ausstellungsfläche ist schon vergeben, namenhafte Redner wie Pedro Parente, Präsident von Petrobras, wurden bestätigt. Unter den großen Firmen, die bereits für die Rio Oil & Gas angemeldet sind, befinden sich unter anderem Baker Hughes GE, BP, Dow, ExxonMobil, Gaia, Galp, Honeywell, IEC Engenharia, McDermott, Oceanpact, Repson Sinopec, Rosneft, Sebrae, Statoil, Sotreq, Total und Vallourec.

Das Programm für 2018 sieht mehrere, gleichzeitig stattfindene Events und Kongresse vor, darunter auch die O&G Tech Week, Dialoge über Nachhaltigkeit und aktuelle Entwicklungen, ein Onshore-Forum sowie ein Downstream-Forum. In der letzten Ausgabe der Messe in 2016 nahmen 34.000 Besucher und 540 Aussteller aus 31 Ländern in 9 Ausstellungshallen auf insgesamt 44.000 m² Austellungsfläche teil.

Bei Fragen und Interesse rund um die Rio Oil & Gas 2018 kontaktieren Sie:

Loana Lima

E-mail: loana(at)ahk.com.br

Tel.: (+55 21) 2224 2123 / 113

SOLARENERGIE:

Das lateinamerikanische Institut für die Entwicklung alternativer Energien (IDEAL) veröffentlichte in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Brasilianischen Industrie- und Handelskammer Rio de Janeiro (AHK-RJ) die fünfte Auflage der jährlich erscheinenden Studie "Der Brasilianische Markt der Dezentralen Photovoltaik-Stromerzeugung" (erhältlich in portugiesischer und englischer Sprache). Mehr als 1800 Firmen des Sektors wurden befragt, um marktrelevante Informationen wie Systempreise, typische Anlagengröβen, Netzanschlussdauer und Gesamtzahl installierter Systeme zu untersuchen und im Jahresvergleich zu verfolgen. Die Ergebnisse stellen somit die neuesten Entwicklungen des Marktes dar und werden auch in grafischer Form veranschaulicht.

Da Brasilien ein riesiges Potenzial im stetig wachsenden Sektor der Erneuerbaren Energien, besonders im Photovoltaikenergiebereich, birgt,  begleitet und berichtet die AHK-RJ zusammen mit dem IDEAL, auf jährlicher Basis, über die Trends, Potenziale und Herausforderungen des Marktes. Ziel ist es, die Bedenken bezüglich Investitionen in die Technologie zu minimieren und klimafreundliche Politik der Wirtschaft zu fördern. Die Studie, welche auch als e-book erhältlich ist, lässt sich gratis abrufen und herunterladen unter: http://institutoideal.org/biblioteca/

Die Studie wird ausschlieβlich durch Sponsoren finanziert, welche als Gegenleistung eine Vielzahl an Vorteilen genießen. So bekommen Sponsoren durch die Verbreitung der Studie auf den AHK-RJ und IDEAL Webseiten, in sozialen Netzwerken mit mehr als 80.000 Followern, durch Versendung in Newslettern mit mehr als 20.000 Abonnenten sowie an mehr als 150 Journalisten, die im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit spezialisiert sind, eine erhöhte Sichtbarkeit derer Marke, Dienstleistungen und Produkte.

Informationsflyer zum Download

Bei Fragen und Interesse rund um das Thema Sponsoring kontaktieren Sie bitte:

Frau Stefanie Börner Falcão
E-mail: stefanie(at)ahk.com.br
Tel. +55 21 2224 2123 / 114 

ALLGEMEIN:

UNDERBERG eröffnet neues Werk im Bundesstaat Rio de Janeiro

Das deutsch-stämmige Unternehmen UNDERBERG, weltweite Referenz für Kräutergetränke mit  Hauptsitz in Rheinberg/Deutschland, produziert seit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Brasilien unter dem Namen „Brasilberg“. Am 11. Mai 2018 wurde die neue Produktionsstätte, mit einer Gesamtfläche von  11.500m², in Miguel Pereira im Bundesstaat Rio de Janeiro eingeweiht. Die AHK-RJ war am Tag der Einweihung, vertreten durch Herrn Philipp Hahn, Abteilungsleiter für Umwelt und Energie,  präsent. „Die Bergregion Rio de Janeiros ist eine sehr interessante Gegend für Investitionen von deutschen Firmen“, erzählt Herr Hahn. Etwa 5 Millionen Brasilianische Reais (ca. 1,14 Millionen EUR) investierte UNDERBERG in die Region Miguel Pereira. Laut UNDERBERGs Führungsebene wird dem Thema Klimaschutz eine groβe Bedeutung beigemessen. Neben der Einpflanzung von etwa 200 einheimischen Bäumen zum Wiederaufbau der Vegetation rund um das Werk, soll auch der angrenzende Fluss Cachoeirão durch die Wiederherstellung des umliegenden Auwaldes geschützt werden. Deutsche Unternehmen machen ungefähr 10% des brasilianischen BIPs aus. Auch die Eröffnung der schon zweiten Produktionsstätte des Unternehmens Underberg im Bundesstaat Rio de Janeiro wird viele neue Arbeitsplätze schaffen und die lokale Wirtschaft stärken.

RÜCKBLICK

OTC 2018 in Houston

Auch in diesem Jahr hat die AHK-RJ an der Offshore Technology Conference (OTC) in Houston, Texas, teilgenommen. Die OTC ist die größte Messe für Offshore-Technologie weltweit. In diesem Jahr waren die Themen Umweltschutz, Energieproduktion und Explorationsbohrungen Leitfaden des Programms, wobei über 2.000 internationale Unternehmen die neuesten Technologien auf der 49. Edition der OTC vorstellten.

Das darauffolgende Networking-Event, welches in Kooperation mit der deutsch-amerikanischen Industrie- und Handelskammer in Houston organisiert wurde,  fokussierte die Möglichkeiten und Potenziale des brasilianischen Öl- und Gassektors. Laut Hanno Erwes, Geschäftsführer der AHK-RJ, war sowohl die OTC als auch das Networking-Event ”ein Riesenerfolg”.

Vom 29. bis zum 31. Oktober 2019 findet in Rio de Janeiro die OTC Brasil statt. Einige der größten Akteure des Sektors wie E&P, Petrobras, Baker Hughes, GE, Chevron, Total, Concha uvm. haben ihre Teilnahme bereits bestätigt. Die AHK-RJ bietet die Möglichkeit, als Austeller am Gemeinschaftsstand teilzunehmen.

Drei Orchester, zwei Kontinente, eine Sprache

Deutsche Schule in Rio de Janeiro erhält IHK-Exzellenzauszeichnung für musikalisches Begegnungsprojekt  

Bei dem 6. IHK-Auslandsschulwettbewerb „Schüler bauen weltweit Brücken“ mit insgesamt 50 kreativen Wettbewerbsbeiträgen von anderen Deutschen Schulen rund um den Globus, gewinnt die Deutsche Schule in Rio de Janeiro neben 9 weiteren Schulen den von der IHK verliehenen Exzellenzpreis.

Umrahmt von einem klassich-modernen Konzert des Jugendorchesters Corcovado, übergaben Hanno Erwes (Geschäftsführer der AHK-RJ), Gerhard Haase (Präsident der AHK-RJ) und Rayanne Azevedo (Vertreterin des Deutschen Generalkonsulats in Rio de Janeiro) am 29. Mai die IHK-Exzellenzurkunde an Schüler und Vertreter der Deutschen Schule in Rio de Janeiro.

Ausgezeichnet wurde das musikalische Begegnunsprojekt „Drei Orchester, zwei Kontinente, eine Sprache“, welches musikbegeisterte Jugendliche aus Brasilien und Deutschland zu einer interkulturellen Erfahrung zusammenführt. “Die Musik ist eine Form sich mit Menschen zu verbinden”, bestätigt Anna Beatriz Roscher, Geigenspielerin des Jugendorchesters Corcovado. Das Begegnunsprojekt fördert vorallem die musikalische Ausbildung der Schüler sowie die  Möglichkeit, unabhängig von Herkunft und sozialer Schicht voneinander zu lernen.

In 2017 reiste das Jugendorchester Corcorvado, bestehend aus Schülern der Deutschen Schule in Rio sowie jungen Musikern anderer lokaler Sozialprojekte, nach Deutschland, um dort mit der Perkussionsgruppe der Clermont-Ferrand-Mittelschule in Regensburg, die auch brasilianische Samba-Rhythmen erlernt, gemeinsam zu musizieren. Um diese musikalische Zusammenarbeit weiter fortzusetzen, werden im November diesen Jahres die Schüler aus Regensburg nach Brasilien reisen.

Nº 20

Messe Rio Oil & Gas - 70% der Ausstellerfläche bereits belegt

Die Rio Oil & Gas 2018, welche zwischen dem 24. und 27. September in Rio de Janeiro stattfindet, ist Lateinamerikas größtes Event im Bereich Erdöl und Erdgas. Da die Fachmesse alle wichtigen internationalen Unternehmen, Gesellschaften und Institutionen der Branche zusammenbringt, gilt sie als eine der bedeutendsten Networking- und Geschäftsplattformen des Sektors.

Steigende Ölpreise sowie das Rekordergebnis der 15. Runde der Lizenzvergabe für Erdöl- und Gasförderrechte vom 29. März (Die AHK Rio de Janeiro berichtete darüber im Newsletter Nr. 19), bringen neuen Schwung in den Öl- und Gassektor.

Die AHK Rio de Janeiro bietet deutschen sowie brasilianischen Unternehmen die Möglichkeit am Gemeinschaftsstand als Aussteller teilzunehmen.

Unter den großen Firmen, die bereits für die Rio Oil & Gas 2018 angemeldet sind, befinden sich unter anderem Baker Hughes, GE, BP, Dow, ExxonMobil, Gaia, Galp, Honeywell, IEC Engenharia, McDermott, Oceanpact, Repson Sinopec, Rosneft, Sebrae, Statoil, Sotreq, Total und Vallourec. Das Messeprogramm für 2018 sieht mehrere, gleichzeitig stattfindene Events und Kongresse vor, darunter auch die O&G Tech Week, Dialoge über Nachhaltigkeit und aktuelle Entwicklungen, ein Onshore-Forum sowie ein Downstream-Forum.

Mehr als 70% der Ausstellungsfläche ist bereits vergeben. In der letzten Ausgabe der Messe in 2016 nahmen 34.000 Besucher und 540 Aussteller aus 31 Ländern in 9 Ausstellungshallen auf insgesamt 44.000 m² Austellungsfläche teil.

Roadshow der AHK Rio de Janeiro zur Hannover Messe 2018

Die Deutsch-Brasilianische Industrie- und Handelskammer in Rio de Janeiro organisierte zwischen dem 23. und 26. April eine Delegationsreise nach Deutschland mit der exklusiven Teilnahme von Herrn Milton Costa - Präsident des brasilianischen Instituts für Erdöl, Erdgas und Biokraftstoffe (IBP).

Eines der Highlights der Roadshow war die Teilnahme am 4. Networking Event für die Öl- und Gasindustrie am 24. April auf der Hannover Messe. Herr Costa - Keynote Speaker des Events – präsentierte die aufkommenden Möglichkeiten im brasilianischen Öl- und Gassektor.

Am Folgetag wurden technische Besuche in Hamburg vorgenommen, bei denen die Delegationsteilnehmer exklusive Führungen in den Unternehmen LESER (Hersteller von Sicherheitsventile für die Erdöl- und Gasindustrie) sowie ZECH (Aushängeschild in Sachen Bauwesen und Maschinentechnik) wahrnehmen konnten.

Am letzten Tag der Roadshow nahm die Delegation am Event Brazil Oil & Gas – Bridges over troubled waters – future perspectives teil. Diese Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit zwischen der AHK Rio de Janeiro und dem Laterinamerika Verein e.V. (LAV) organisiert. Die Themen konzentrierten sich speziell auf die Potenziale und Herausforderungen des brasilianischen Öl- und Gasmarktes. Unter den Rednern waren neben Herrn Milton Costa (IBP) auch Anwälte der brasilianischen Kanzleien Pinheiro Neto Advogados und Machado Associados sowie Herr Gerhard Haase, Geschäftsführer von Wintershall Brasilien und Präsident der AHK  Rio de Janeiro.

Im Hinblick auf die Ersteigerung von sieben Blöcken bei der letzten Ölförderrechtsauktion in Brasilien wurde von Seiten des deutschen Ölkonzerns Wintershall eine Einschätzung der Geschäftsperspektiven internationaler Unternehmen im brasilianischen Öl- und Gassektor präsentiert.

Fünfte Pré-Sal Versteigerung für den 28. September 2018 angesetzt

Das brasilianische Ministerium für Minen und Energie (MME) hat die fünfte Pre-Sal Versteigerung für den 28. September angesetzt. Die zwei zurückgezogenen Pré-Sal-Blöcke aus der letzten allgemeinen Erdöl- und Gasauktion vom 29. März sowie weitere Blöcke in den Gebieten Saturno, Pau Brasil und Tartaruga Verde stehen zur Versteigerung aus.

Nach den drei Pre-Sal Auktionsrunden im vergangenem Jahr, in welchen Brasilien Einnahmen von US$ 2,94 Milliarden erzielen konnte, werden die Erträge der diesjährigen Versteigerung im August und der nun festgelegten Versteigerung im September auf insgesamt US$ 5,29 Milliarden geschätzt.

N#19

Die versteigerten Blöcke im Campos- und Santosbecken werden Investitionen von bis zu US$ 100 Milliarden im Bundestaat Rio de Janeiro auslösen

Bei der 15. Aktionsrunde der Lizenzvergaben für Erdöl- und Gasförderrechte am 29. März 2018 wurden 9 Blöcke in den Camposbecken, sowie 3 Blöcke in den Santosbecken versteigert. Der Industrieverband des Bundeslandes Rio de Janeiro (FIRJAN) geht von Investitionen von rund US$ 100 Milliarden zwischen 2025 und 2035 aus. Zudem werden voraussichtlich 125.000 neue Arbeitsplätze jedes Jahr geschaffen werden.

Der Direktor der ANP (Nationale Erdölagentur) Décio Oddone sieht diese Entwicklung als eine „Bestätigung des Aufschwungs des Standortes Rio de Janeiro im Erdölgeschäft“.

Das große Interesse an den zwei Offshore-Standorten hängt vor allem damit zusammen, dass die Meeresgründe in den Gegenden noch weitgehend unerforscht sind und möglicherweise noch weitere große Gas- und Ölvorkommen in den nächsten Jahren gefunden werden können.

AHK Rio de Janeiro als offizieller Vertreter für Brasilien der Hamburg Messen

Die deutsch-brasilianische Industrie- und Handelskammer Rio de Janeiro wurde für die offizielle Vertretung der Hamburg Messen in Brasilien ausgewählt.

Die SMM und die WindEnergy sind die führenden Messen ihrer Branche und stellen daher einen wichtigen Anziehungspunkt für brasilianische Unternehmen und Institutionen dar. Die SMM ist die wichtigste Messe der maritimen Industrie weltweit und hat dieses Jahr den Fokus auf Umwelt (Green Propulsion), Digitalisierung (Smart Shipping), Sicherheit und Karriere. Es werden mehr als 50.000 Besucher und 2.200 Aussteller aus der ganzen Welt erwartet.

Die Windenergy ist eines der wichtigsten internationalen Zusammentreffen, an dem die neuesten Trends und Entwicklungen der Windenergie diskutiert werden. Mit mehr als 35.000 Besuchern aus über 34 Ländern ist die WindEnergy ein “must-attend“ Event für Unternehmen, Institutionen, NGOs, Wissenschaftler und Politiker der Branche.

Als offizieller Vertreter dieser beiden Messen organisiert die AHK Rio de Janeiro den nationalen Pavillon für Brasilien und ermöglicht zahlreichen brasilianischen Unternehmen, als Aussteller ihre Produkte und Dienstleistungen an die passende Zielgruppe zu richten. Neben dieser Ausstellerorganisation plant die AHK auch Delegationsreisen mit Vertretern der brasilianischen Wirtschaft, um sich mit den passenden Kontakten der Branche zu vernetzen.

Brasilianische Regierung will zusätzliche Pre-Sal Auktion im August organisieren

Im August dieses Jahres wird die 5. Auktionsrunde für Pre-Sal in Brasilien stattfinden. Ölunternehmen werden um die Förderrechte von 4 Blöcken verhandeln. Nach dem Erfolg der letzten Öl- und Gasversteigerungen vom 29. März 2018, die umgerechnet US$ 2,36 Milliarden eingebracht haben, sollen die übrigen Pre-Sal-Blöcke bereits im August 2018 zur Auktion stehen. Dieser Termin wurde als zweite Pre-Sal-Auktion für dieses Jahr angesetzt.

Nach den drei Pre-Sal Auktionsrunden im vergangenem Jahr, die dem Land US$ 2,94 Milliarden Einnahmen verschafft haben, werden die Erträge der zusätzlichen Pre-Sal Versteigerung im August und der schon vorgesehenen Versteigerung im Juni auf US$ 5,29 Milliarden geschätzt.

Das Land möchte den Aufschwung der Öl- und Gasindustrie nutzen und von den reichhaltigen Ressourcen profitieren.

N#18

Wintershall geht aus der 15. Erdöl– und Gasauktion in Brasilien mit 7 ersteigerten Blöcken als einer der Gewinner hervor

Am vergangenen Donnerstag, dem 29. März, fand in Brasilien die 15. Runde der Lizenzvergaben für Erdöl- und Gasförderrechte statt. Bei 7 von den 68 zu versteigernden Blöcken hat sich der deutsche Ölkonzern Wintershall durchgesetzt und seine Präsenz in Brasilien somit deutlich verstärkt. Von lokalen Experten werden die Investitionen Wintershalls als großer Erfolg und repräsentativ für das steigende Interesse des Auslands an der Ölindustrie Brasiliens gesehen.

Wintershall war zwischen 2000 und 2005 in Brasilien aktiv und plante bereits seit 2013 die erneute Ölförderung im Lande. In der ersten Phase der Erschließung sind Investitionen von ca. US$10 Millionen pro Explorationsblock vorgesehen.  „Die Erwartungshaltung ist sehr positiv. Unser Ziel ist es, auf längere Sicht unsere Offshore-Aktivitäten zu erhöhen. Deswegen sind wir zurück. Durch die Forschungen, die wir in den letzten Jahren in Brasilien betrieben haben, sind wir gut vorbereitet“, so der Geschäftsführer von Winterhall Brasilien und Präsident der deutsch-brasilianischen Industrie- und Handelskammer in Rio de Janeiro, Gerhard Haase.

Das brasilianische Institut für Öl, Gas und Biokraftstoffe (IBP) ist mit dem Verlauf der Öl- und Gasauktionen der letzten Woche hoch zufrieden. IBP- Vorsitzender Jorge Camargo fasst zusammen: „Wir beobachten in Brasilien einen wachsenden Wettbewerb. Es besteht die Aussicht auf einen deutlichen Investitionsanstieg. Die investierenden Unternehmen haben Vertrauen in die Entwicklungen des Sektors. Der Erfolg der Auktion zeigt, dass die Regulierungen von Seiten der Politik der richtige Weg waren.“

Neben Wintershall waren Chevron, Exxon Mobil und QPI als nicht brasilianische Unternehmen aktiv und sicherten sich Förderblöcke.

Die Vorbereitungen für die Rio Oil & Gas 2018 laufen auf Hochtouren

Das brasilianische Institut für Erdöl, Gas und Biokraftstoffe (IBP) hat in der vergangenen Woche die Debatten vorgestellt, die zwischen dem 24. und 27. September auf der Messe Rio Oil & Gas in Rio de Janeiro thematisiert werden. 

„Die Rio Oil & Gas hat deutlich an Größe und Bedeutung gewonnen. Es ist das größte Event des Öl- und Gassektors in Lateinamerika und spiegelt den Einfluss Brasiliens am Weltmarkt in Sachen Erdölerschließung und –Förderung wider“, so Mauro Andrade, stellvertretender Geschäftsführer von Statoil Brasilien.

Milton Costa, der Präsident der IBP glaubt, dass sich die Erdölindustrie von einem Oligopol, welches von großen Investitionen dominiert wird, zu einem Polypol, der von Dienstleistungen bestimmt wird, wandeln wird. Auf diese Art und Weise wird die Dominanz der großen Ölkonzerne abnehmen und Start-Ups und kleine Unternehmen werden ihre Nische am Markt finden. Diese Entwicklung des Sektors wird auch auf der Messe thematisiert.

Eine weitere Herausforderung wird die Ausbildung von Fachleuten sein. Während der Ölkrise haben viele qualifizierte Arbeitskräfte den Sektor gewechselt. Da sich der Ölpreis erholt hat und nun die Ölindustrie wächst, werden wieder neue Fachkräfte benötigt.

Die Experten sind sich einig, dass 2018 ein Schlüsseljahr für die Ölindustrie sein wird. Die Messe Rio Oil & Gas 2018 ist einer der größten Events dieses Sektors in 2018 und wird als Forum für die globalen Akteure der Erdöl- und Gasindustrie dienen.

N#17

Deutsche Expertise im Bereich der Startups - Besuch einer Delegation von Startups aus Baden- Württemberg

Die Deutsch Brasilianische Industrie- und Handelskammer hat am 8. und 9. März 2018 eine IT-Delegation aus Baden-Württemberg empfangen und veranstaltete zusammen mit dem Kompetenzzentrum Baden-Württemberg International das Seminar „Deutsche Expertise in der Branche der Startups“, sowie technische Besuche verschiedener IT- Unternehmen vor Ort.

Die Delegation setzte sich aus Vertretern von 4 verschieden Startups zu den Themen Informations- und Kommunikationstechnik, Software, Digital Health, Smart Home und Smart Cities, sowie aus Experten des Landesministeriums Baden- Württemberg zusammen. 

Ein besonderer Fokus während des Innovations- und Technologieforum am ersten Tag lag auf dem Erfahrungsaustausch und Networking mit den brasilianischen Teilnehmern – ebenfalls Experten von Startups des IT-Sektors und Vertretern aus Institutionen wie die FIRJAN (Industrieverband des Bundesstaates Rio de Janeiro) oder der örtlichen „Fábrica de Startups“ (Start-up Fabrik).

Dieses Forum mit ca. 50 Teilnehmern wurde dynamisch und interaktiv gestaltet. Das Programm begann mit einer kurzen Vorstellung der deutschen Startups und des Bundeslandes Baden-Württemberg, gefolgt von Präsentationen zu Investitionsmöglichkeiten am Standort Rio de Janeiro. Zudem haben Redner verschiedener brasilianischer Startups aufgezeigt, welche Chancen der Markt in Rio de Janeiro für Startups bietet und wie sich die Branche in Rio de Janeiro als eine der Innovativsten Brasiliens in der Zukunft entwickeln wird. Bei einem anschließendem Brunch konnten die Teilnehmer die Möglichkeit wahrnehmen, neue potenzielle Geschäftskontakte zu knüpfen.

Nach dem erfolgreichen Seminar am Morgen ging es für die Delegation weiter zu Nex, einem etabliertem Coworking Office in Rio de Janeiro, wo sie sich in einem lockeren Ambiente mit weiteren brasilianischen Startups getroffen haben und intensive Diskussionen führen konnten. Das anschließende Get-together rundete den Tag voller neuer Impressionen, Kontakte und Ideen erfolrgreich ab. 

Am zweiten Tag des Besuches standen für die Teilnehmer der Delegation verschiedene technische Besuche von IT- Unternehmen auf dem Tagesprogramm. So konnte die Delegation, mittels der AHK, anhand von Gesprächen, intensiven Know-How- Austauschen und Diskussionen etablierte IT Unternehmen in Rio de Janeiro kennenlernen.

Für die deutschen Teilnehmer hat sich die weite Anreise gelohnt. Den Teilnehmern wurde die besondere Möglichkeit geboten, den Startupbereich Rio de Janeiros besser kennen zu lernen und intensives Networking mit Fachleuten vor Ort zu betreiben. Alle gaben an, dass die gesamte Veranstaltung über die zwei Tage ihre Erwartungen voll erfüllt hat und sie konnten mit wertvollen Erfahrungen, Ideen und neuen Geschäftskontakten im Gepack die Rückreise nach Deutschland antreten.

Um an diese erfolgreiche Delegationsreise anzuknüpfen, sind in der Zukunft weitere spannenden Projekte gemeinsam mit der Baden-Württemberg International geplant, um die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Brasilien weiter voranzutreiben.

“ Repetro” könnte Rio De Janeiro bis zu US$ 38 Milliarden einbringen

Der Bundesstaat Rio die Janeiro könnte durch die staatlichen Beteiligungen in  der Erdöl- und Gasförderung und durch den sogenannten “Repetro” bis zu US$ 38 Milliarden einnehmen. Die Repetro ist eine Steuerregelung, welche 1999 eingeführt wurde und bezieht sich auf eine Aufhebung von Import- und Exportsteuern für Produkte und Geräte, die zur Öl- und Gasförderung in Brasilien benötigt werden. Eine Verlängerung der Regelung bis 2040 wird die Investitionsbedingungen und somit die Wettbewerbsfähigkeit des ölreichen Bundesstaates Rio de Janeiro stark verbessern.   

“Die größte Investition findet in der Entwicklungsphase der Produktion statt. Wenn die Repetro-Regelung in Rio de Janeiro nicht gelten würde und wenn ein anderer Staat eine solche Regelung beschließt, würde die Plattform in dem anderen Staat gebaut werden”, so der Generalsekretär der Abteilung für Erschließung und Förderung des IBP (Brasilianisches Erdöl-, Gas- und Biokraftstoffinstitut) Antonio Guimarães. 

Laut dem Generalsekretär würde die Verlängerung der Repetro-Regelung, welches nur noch von der Generalversammlung bestätigt werden muss, die Steuern für Ölprojekte im Bundesstaat Rio de Janeiro auf unter 10% senken.

In einer Hochrechnung von Guimarães heißt es, dass die vorgesehenen Erdölprojekte für Rio de Janeiro US$ 9,5 Milliarden Jahresinvestition benötigen und 230.000 Arbeitsplätze schaffen würden.

21 Unternehmen bereiten sich für die Erdöl- und Gasauktion am 29. März in Brasilien vor

Am 29. März findet in Brasilien eine Erdöl- und Gasauktion statt, für die sich schon 21 Unternehmen qualifiziert haben. Es ist die 15. Version der Lizenzvergaben für Erdöl- und Gasförderrechte in dieser Form in Brasilien. Insgesamt 17 Unternehmen werden um Offshore-Blöcke und 4 Unternehmen um Blöcke auf dem Festland verhandeln. Statoil, Galp Energia, Queiroz Galvao E & P, Ecopetrol und China National Offshore Oil sind die letzten Konzerne, die sich für die Versteigerung qualifiziert haben. Auch das deutsche Unternehmen Wintershall ist dabei. Es geht um 49 Offshore-Vorkommen und 21 auf dem Festland.

Die 70 Blöcke dieser 15. Ausgabe der Versteigerung befinden sich in den Sedimentärbecken von Ceará, Potiguar, Sergipe-Alagoas, Campos e Santos, sowie in den Bereichen auf dem Festland von Paraíba und Paraná.

Die staatliche Agentur für Erdöl, Gas und Biokraftstoffe (ANP) weist auf die Möglichkeit hin, dass sich noch weitere Konzerne für die Auktion eingeschrieben haben und noch auf die Zulassung der Kommission CEL warten.

Die größten Investitionen werden von dem nordamerikanischen Ölkonzern Chevron erwartet. Petrobras war in der Vergangenheit der dominanteste Teilnehmer in den Auktionen, änderte aber im letzten Jahr seine Strategie, um selektiver zu sein.

Des Weiteren ist eine Auktion für Pré-sal für diesen Juni geplant.

N#16

Seminar zum Thema Mobilität und der neuen Gesetzgebung

 

Das „Nova Lei de Imigração” wurde am 21. November 2017 verabschiedet und bringt eine neue Definition der Rechte und Pflichten von Migranten und Besuchern einher und ersetzt somit die alte Gesetzgebung von 1980. Für Firmen in Brasilien bringt dies eine positive Veränderung für die Mobilität ihrer Mitarbeiter mit sich, da es Dank des neuen Gesetzes nun einfacher ist, Mitarbeiter aus dem Ausland einzustellen.  Zudem wurden die Voraussetzungen für die Beantragung eines Arbeitsvisums verbessert sowie die Möglichkeit eingeräumt, nach einem zweijährigen Aufenthalt eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung beantragen zu können. Besonders für Unternehmen im Technologiebereich ist dies eine positive Veränderung, da die neue Gesetzgebung die technische Beratung und den Technologietransfer erleichtert:  Bis zu einem Jahr können sich IT-Dienstleister aus dem Ausland in Brasilien aufhalten ohne von Unternehmen direkt eingestellt werden zu müssen. Somit wird die technische Entwicklung gefördert und der Austausch von Technologie und Wissen angeregt.

 

 

N#15

Die Regierung unterschreibt 6 neue Verträge zur Förderung von Pré-Sal

Die zwei Versteigerungen der Pré-Sal Gebiete im Santos- und  Camposbecken brachten 1,53 Millarden Euro zusätzlich ein, während weitere 24,9 Milliarden Euro für Investitionen von Seiten der Unternehmen der ersteigerten Blöcke geplant sind.

Die Versteigerung der Pre-sal Blöcke resultiert aus den Veränderungen der Regelungen des Erdöl-und Gasmarktes. Im November 2016 trat ein Gesetzt in Kraft, welches Petrobras davon freigesprochen hat, an allen Konsortien des Pré-Sals teilnehmen zu müssen.

Der Präsident von Petrobras, Pedro Parente, betonte dass die erreichten Zahlen aus der Versteigerung als Konsequenz des Endes des staatlichen Monopols der Pré-Sal Förderung gesehen werden können: „Diese Unterschriften zeigen, dass sich das Land die Vorteile der Industrie einholt, die zuvor nicht ausgenutzt wurden. Es wurden sechs Verträge unterzeichnet. Wäre das vorherige Gesetz in Kraft getreten, dann wären nur drei Verträge zustande gekommen und somit nur die Hälfte der Arbeitsplätze geschaffen worden. Ebenfalls wäre nur die Hälfte der Steuern bezahlt worden, sodass am Ende ein enormer Schaden für das Land entstanden wäre.“

N#14

Aufschwung des Erdöls zieht ausländische Unternehmen an

Laut Eberaldo de Almeida Neto, Geschäftsmanager für Lieferung von Produkten und Dienstleistungen von Petrobras, hat das Unternehmen angefangen, stärker mit dem Markt zu interagieren, wodurch die Wettbewerbsfähigkeit um 10% gestiegen und die Preise gesunken sind.

 

„Durch die vorläufige Sperrung wurde ein Raum für neue Möglichkeiten geschaffen. Die Arbeitslosigkeit konnte reduziert werden und ausländische Unternehmen, die in den Dienstleistungssektor einsteigen, bringen Erfahrung und Kapital für Investitionen mit. Dies wird den weiteren Aufbau der brasilianischen Strukturen fördern. Zusammenschlüsse ausländischer Unternehmen und der Zukauf nationaler Unternehmen gelten als üblich, sodass diese sich einen Platz auf dem brasilianischen Markt schaffen und brasilianische Arbeitskräfte für den Aufbau und den Dienstleistungen anstellen“, so Eberaldo.

 

Laut dem Präsidenten der Abespetro, eine Firma für die Zusammenführung von Dienstleistungensunternehmen, zieht die wirtschaftliche Erholung in Brasilien zusammen mit dem Preisanstieg des Erdöls auf US$ 70 pro Fass Unternehmen aus dem Ausland an. Aufgrund der vielen Regeln und der Bürokratie Brasiliens, schließen sich immer mehr ausländische Unternehmen mit Petrobras zusammen, da die Registrierung sich grundsätzlich als ein sehr komplexer Prozess gestaltet. Dies hilft ebenso, eine schnellere Finanzierung zu erhalten.

 

Das Jahr 2018 hat mit einem guten Start begonnen. Wir haben Umfragen von Unternehmen bekommen, unter denen selbst einige noch nicht im brasilianischen Erdölsektor tätig sind, kommentiert Dias, Direktor des Industrieparks Bellavista. Er hebt hervor, dass bereits neun ausländische Unternehmen installiert und drei in der Implementierungsphase sind.  

N#13

Pré-sal entspricht fast der Hälfte des produzierten Öls des Landes und die Teilnahme ausländischer Ölarbeiter erreicht 33%

Es wird vermutet, dass der Aufstieg der ausländischen Ölarbeiter dadurch versursacht wird, dass die neuen Felder nicht mehr 100%-ig zu Petrobras gehören. Aktuell gehören Shell (Vereinigtes Königreich), Petrogal (Portugal und Repsol Sinopec (Spanien) zu den einzigen ausländischen Ölarbeitern, die eine Ölproduktion im Pré-sal haben. Andere ausländische Unternehmen beginnen zurzeit damit, in die Produktion einzusteigen. „Das Pré-sal zeigt eine größere Produktivität als vorher, während die erwarteten Produktionskosten niedriger liegen als zuvor prognostiziert“, so Adriano Pires, Direktor des brasilianischen Infrastrukturzentrums (CBIE). Laut Pires stellen sich das brasilianische Pré-sal und der mittlere Osten als  die zwei interessantesten Gebiete weltweit für die Ölarbeiter dar, da sie über ein enormes Potenzial zur Erhöhung der globalen Produktion verfügen.

„Der Rythmus der Pré-sal Produktion wird sich nicht mehr erhöhen, da bereits sechs Jahre ohne eine Versteigerung in Folge vergangen sind“, bestätigt Pires. Dabei untermalt er, dass sich die normale Dauer zwischen einer Versteigerung und dem Produktionsbeginn auf 7 bis 10 Jahren beläuft.

Das Unternehmen der Energieforschung (EPE) und das Ministerium für Bergwerke und Energie (MME) zeigen gemeinsam, dass allein bis 2020 die Ölproduktion innerhalb des Landes für eine 58%-ige Beteiligung des Pré-sal sorgt und sich bis 2026 auf 74% steigern wird. Wenn man nun den Versteigerungskalender bis 2019 in Betracht zieht, sieht EPE voraus, dass die Produktion sich in 10 Jahren verdoppeln wird und bis zu 5,2 Millionen Ölfässer pro Tag bis 2026 liefern wird.

 

Mit der Wiederaufnahme des Versteigerungskalenders und dem Ende der Regel, die Petrobras gezwungen hat, als einziger Handelnder im Pré-sal tätig zu sein, stellen sich die Perspektiven zum einen als Produktionswachstumssteigerung  und zum anderen als Wiederaufnahme der Investitionen innerhalb des Sektors dar.

N#12

Deutsch-Brasilianische Wirtschaftstage – Köln 2018

Bei einem gemeinsamen Mittagessen konnten zahlreiche Kontakte geknüpft, Partnerschaften geschlossen und Ideen geteilt werden. Insgesamt gab es vier Vorträge, welche die Stadt Köln und die Vorteile des dortigen Leben als zentrales Thema enthalten haben. Michael Josipovic, Stellvertretender Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung,  stellte die Stadt Köln als Brückenkopf für brasiliansiche Unternehmen in Europa dar. Als Begründung stellte er unter anderem die guten öffentlichen Verbindungen und die Branchenvielfalt als Stabilität in den Mittelpunkt. Als weitere Aspekte wurden die Lebensqualität, Bildung und Wissenschaft, Forschung und Entwicklung, Behördenservices, günstige Büroräume und die allgemeine Kulturmetropole innerhalb Köln genannt.

N#11

Starke Konkurrenz und hohe Gebote festigen den Wettstreit um die Blöcke

Trotzdem hatte das staatliche Unternehmen ausgewählte Aktivitäten und hat zum Beispiel nicht um das nördliche Gebiet von Carcará gekämpft, welches den größten vorhergesehenen Bonus in Höhe von R$ 3 Millarden hatte und von Statoil, Petrogal und Exxon ersteigert wurde. Nach der Bewertung durch Parente (Präsident von Pertobrás), wird dies vorteilhafte Auswirkungen für Rio haben, da dadurch die Dynamik in diesem Sektor zurückgewonnen werden kann. São Paulo wird der zweitgrößte Produzent sein: „Es wird sehr positiv für beide Staaten im Hinlick auf die industrielle Aufstellung für den Güteraufbau, die Werkzeuge, Serviceleistungen und Steuernzahlung sein, ohne die Arbeitsstellen mit einzubeziehen, die geschaffen werden.“

Für den Wirtschaftswissenschaftler Edmar Almeida der Gruppe der Wirftschaft der Energie (UFRJ), war die Versteigerung mit dem hochgelegenen Wettbewerb zwischen den großen Ölarbeitern eine große Überraschung. „Es gab die Vielfalt von Investoren mit großen Firmen der weltweiten Erdölindustrie. Für diese Investoren ist die politische Krise nur von geringer Relevanz, da sie auch in anderen Ländern tätig sind, in denen die politischen Situationen ungünstiger sind.“

N#9

Versteigerung von Öl-Blöcken erreicht Rekorderlöse

Die 14. Versteigerung der Öl- und Gasausschreibungen enthielt 287 Erkundungsblöcke, die in 29 Sektoren in neun Sedimentbecken geteilt sind, die eine Gesamtfläche von 123 000 km² erreichen. Von diesen 287 Blöcken wurden 37 (13%) versteigert. Die am begehrtesten Blöcke waren die offshore Blöcke in dem Camposbecken. Ein Konsortium aus dem staatlichen brasilianischen Unternehmen Petrobras und dem US-amerikanischen Unternehmen Exxon Mobil hat 6 Bereiche im Campusbecken ersteigert und sorgte für den größten historischen Bonus für einen einzigen Block, der bei R$ 2,24 Millarden lag.

 

Der Erfolg der Versteigerung vergangenen Mittwoch ist unter anderem der Flexibilisierung der erforderlichen Normen zur Erdölförderung für ausländische Unternehmen zu verdanken.     Diese Runde war nur ein Vorgeschmack auf eine zweite Vergaberunde, die für den 27. Oktober vorgesehen ist. Bei dieser rücken die pre-sal Vorkommen ins Blickfeld der großen Ölkonzerne.      

Shell möchte seine Präsenz in Brasilien verstärken - Öl, Gas & Energie

Durch den Kauf des britischen Unternehmens BG im vergangenen Jahr wurde Shell zum zweitgrößten Ölproduzenten in ganz Brasilien. Weltweit kommen etwa 10% der Ölproduktion aus Brasilien. Dies entspricht 320 000 Ölfässern pro Tag, die unter anderem im de Camposbecken und besonders durch die Produktion in pre-sal Gegenden entstehen. Mit dem Kauf von BG hat Shell sich einen Zugang zu den Hauptprojekten der Öl- und Gasproduktion im pre-sal Bereich in Brasilien geschaffen. Am 27. Oktober finden die zweite und dritte Auktionsrunde des pre-sal statt. Dabei möchte Shell den Fokus auf die Vorteile einer stärkeren Präsenz im pre-sal Bereich setzen. 

Jessica Uhl betonte, dass sich der globale Geschäftsplan von Shell auf zwei Bereiche  fokussiert: Zum einen die Gewinnung  und Produktion von Öl und Gas, zum anderen den chemischen und petrochemischen Sektor. Außerdem hat Shell vor, seine Präsenz ebenfalls im Bereich des natürlichen Gases durch GNL (Flüssigerdgas) zu verstärken – es hat sich Ziele zur Weiterentwicklung und Verstärkung auf dem gesamten brasilianischen Markt gesetzt.

N#8

AHK Rio de Janeiro nimmt an der Messe „Brazil Windpower“ 2017 teil

Insgesamt werden 7% der Grundmassenenergie Brasiliens heutzutage aus der Windenergie gezogen. Diese soll in den nächsten Jahren vorraussichtlich auf einen Prozentsatz von 12% steigen. Der brasilianische Windmarkt zieht aus dieser nationalitätsbezogenen Energiequelle seine Vorteile, weshalb bisher 10GW (2016) der Windkapazität etabliert worden sind. Dieser Energiesatz entspricht etwa der Versorgung von 15 000 Haushalten im Monat, der durch mehr als 5000 Windrädern entsteht. Im Jahr 2020 wird eine Erreichung von 20GW erwartet, die einen jährlichen Anstieg von 20% implizieren soll. Doch nicht nur diese Zahlen klingen vielversprechend, denn es besteht noch viel mehr Potenzial: In ganz Brasilien ist eine Installation von insgesamt 500GW möglich. Mithilfe der Windenergie sollen sowohl tonnenweise CO2-Ausstöße vermieden werden, als auch 150 000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden die, durch bereits zugesicherte Investitionen im Bereich der Windenergie, entstehen.

Neuer Zyklus für den Erdöl & Erdgas Markt

Die Erdölindustrie innerhalb von Rio de Janeiro hat laut dem FIRJAN-System das Potenzial, Investitionen in Hinblick auf den Staat Rio de Janeiros erreichen zu können, die bei US$ 30 Milliarden liegen und gleichzeitig 750 000 Arbeitsstellen schaffen. Die Perspektive für neue Geschäfte bringt Motivation in die Industrie.

Adolpho Souza, Geschäftsführer von Schlumberger glaubt, dass die angebotenen Blöcke des Beckens de Campos für schnelle Rückmeldungen an die Firma sorgen, sobald eine gute Infrastruktur in der Umgebung besteht. Hierbei wird die Möglichkeit gesehen, die vorhandene Kapazität des Unternehmens auf die Dienstleistungen der Kunden zu übertragen.

Das die Ankunft neuer Investoren gleichzeitig eine Erweiterung der Fächer potenzieller Kunden ist, bestätigt der Direktor-Präsident von Sacor Siderotécnica. Sacor befindet sich im Duque de Caixas, zählt zu den führenden Sektoren des Kathodenschutzes für Errosion in Brasilien und sieht den größten Vorteil bei der offshore-Erforschung der tiefen Wässer, da die Kosten der Entnahme des Erdöls aus der tiefgelegenen Schicht bei US$ 8 pro Fass liegen.

N#7

AHK Rio de Janeiro veranstaltet 2. Startup Day Brasil-Alemanha

Mit mehr als 200 Teilnehmern, 13 Speakern und 4 Panels war auch der 2. Startup Day Brasil-Alemanha ein voller Erfolg. Nachdem im letzten Jahr der Startschuss für die Veranstaltung gefallen war, galt es dieses Jahr das Event weiter auszubauen und den In- und Output für die Teilnehmer zu erhöhen – das Feedback des Publikums zeigt, dass das Ziel erreicht wurde.

Drei Stunden lang diskutierten Unternehmer, Investoren und Player über den Startup-Sektor in Rio de Janeiro, Fintechs, Female Entrepreneurs und Stock Option Plans. Dabei gab es einen regen Austausch mit dem Publikum. Es wurde deutlich, dass Rio de Janeiro auf dem besten Weg ist, sich als Startup Hub und Innovationszentrum zu etablieren. In manchen Bereichen bleibt die Stadt aber noch hinter ihrem Potenzial zurück.  Die Experten kritisieren, dass die Verbindung zwischen Startups, Investoren, Wissenschaft und Regierung noch unzureichend ist und somit viele Ideen nicht umgesetzt werden. Die Speaker waren sich jedoch einig, dass Rio dieses Potenzial hat und aktuell gehe es vielmehr darum, ein fruchtbares Ökosystem aus Innovation und Technologie zu etablieren, das den Austausch zwischen den verschiedenen Akteuren fördert.

Wie so ein Ökosystem aussehen kann, zeigen die Vorhaben des Industrieverbandes FIRJAN und des Business Accelerators „Fábrica de Startups“. Beide werden in den kommenden Monaten Innovationshubs in der Stadt eröffnen, die die jungen Unternehmer näher an die Investoren bringen sollen und umgekehrt. Dies sind wichtige Schritte auf dem Weg zur Förderung der kreativen Unternehmer. Auch die AHK Rio de Janeiro verstärkt ihr Engagement in dem Markt; neben dem Startup Day 2018 sind auch schon weitere Projekte wie Accelerator-Programme geplant. Dabei besinnt sich die AHK Rio de Janeiro auf eine ihrer Kernkompetenzen: der Aufbau von Netzwerkstrukturen zwischen Deutschland und Brasilien. Weitere Informationen hierzu folgen in Kürze.

 

 

N#6

Oil & Gas: Rio de Janeiro stärkt seine Marktposition

Der Bundesstaat Rio de Janeiro, größter Ölproduzent im Land, kann seine Vorreiterposition weiter ausbauen und bleibt wichtige Anlaufstelle für Investitionen.

Zu dieser positiven Entwicklung tragen vorwiegend die Auktionen für Konzessionen zur Förderung und Verarbeitung von Erdöl und –gas bei, sowohl in Pre-Salt Gebieten als auch in flacher gelagerten konventionellen Öl- und Gasgebieten. Die Versteigerungsrunden laufen noch bis 2019. Experten gehen davon aus, dass die Versteigerungen allein für den Bundesstaat Rio de Janeiro Investitionen von 30 Milliarden US-Dollar bringen.

Experten der nationalen Ölagentur ANP rechnen mit Investitionseinnahmen von rund 30 Milliarden US-Dollar ab 2025. Kurzfristig müssen aber noch einige Herausforderungen überwunden werden. Derzeit stehen rund 50 Produktionsprojekte still. Diese müssen unbedingt auf den Weg gebracht werden, damit die Industrie weiter wachsen kann.

Auch wenn die Weltmarktpreise für Erdöl weiter stagnieren, gingen von der Ölindustrie, mit einer positiven Handelsbilanz von 10 Milliarden US-Dollar für das Jahr 2016, wichtige Impulse für die Gesamtwirtschaft im Bundesstaat aus. Der Sektor macht 70% der Exporte aus.

Neben der wirtschaftlichen Relevanz zeichnet sich die Branche in Rio de Janeiro auch durch ein besonders hohes Maß an Fachkräften aus.

Das kürzlich erschienene Jahrbuch der Ölindustrie in Rio de Janeiro, herausgegeben vom Wirschaftsverband FIRJAN, gibt mit Produktszahlen und Tendenzen für die nächsten Jahre einen detaillierten Einblick in die Indstrie.

Die Ölindustrie in Rio de Janeiro auf einen Blick:

70% der Exporte stammen aus der Produktionskette Öl

50 % der Zulieferer sitzen in Rio de Janeiro

Drittgrößte Raffinerieanlage im Land

30% der Investitionen in Innovation werden in Rio getätigt

68% der Ölquellen befinden sich in Rio de Janerio

Diese und weitere Zahlen finden Sie im „Oil Industry Yearbook“. 

N#4

Der brasilianische Öl- und Gasmarkt

Wo steht Brasilien auf dem Weltmarkt für Erdöl? Was bedeutet der Fund der Pre-Salt Öl- und Gasfelder im Tiefwasserbereich für den Sektor? Wie können deutsche Unternehmen von den Infrastrukturmaßnahmen der Regierung und dem Business-Plan von Petrobras profitieren?

In unserem aktuellen Marktbericht Oil & Gas geben wir Antworten auf diese Fragen und zeigen die aktuellen Entwicklungen des Sektors hier vor Ort.

Gemeinsam mit dem Präsidenten der AHK-RJ, Dr. Gerhard Haase, haben wir eine kompakte Übersicht erabeitet, die den brasilianischen Öl- und Gasmarkt erklärt.

Hier geht es zum Marktbericht

Rückblick Brasil Offshore 2017

Der Gemeinschaftsstand der AHK Rio de Janeiro auf der Brasil Offshore 2017 war ein Erfolg. Der Stand mit einer Größe von 80m² befand sich in der Haupthalle der Messe, ganz in der Nähe des wichtigsten Ausstellers – dem brasilianischen Ölkonzern Petrobras. Trotz der stagnierenden Wirtschaftsentwicklung in Brasilien ist die Messe ein wichtiges Event für alle Unternehmen – nationale und internationale – der Branche.

Insgesamt vier Unternehmen waren auf dem Stand der AHK Rio de Janeiro vertreten. Die Aussteller konnten sich erfolgreich präsentieren und zahlreiche Messebesucher kamen zum Gemeinschaftsstand, um sich über die vielfältigen Produkte und Ideen der Aussteller zu informieren. „Expertise made in Germany“ ist ein besonderes Qualitätsmerkmal, das auch bei den Fachbesuchern des AHK-Gemeinschaftsstandes als besonders wertvoll betrachtet wird.

Auch in diesem Jahr bestand das Publikum überwiegend aus Experten und Entscheidungsträgern der Unternehmen. Auf der Messe waren insgesamt 550 Aussteller in zwei Messehallen vertreten und boten über 53.480 Fachbesuchern ein breites Programm. Zahlreiche Vorträge und Business Rounds rundeten das Ausstellungsprogramm ab. Die Aussteller sind durchweg höchst zufrieden mit der Teilnahme und dem direkten Austausch mit diversen Stakeholdern; besonders die exzellenten Networking-Möglichkeiten bringen neue Partnerschaften, Investments und Aufträge. Igor Tavars, Geschäftsführer der Brasil Offshore, betont die Bedeutung der Messe besonders in Zeiten neu entdeckter Pre-Salt Tiefseequellen sowie der geplanten Konzessionsauktionen und den damit verbundenen Eintrittsmöglichkeiten für ausländische Unternehmen.

(Quelle: AHK Rio de Janeiro)

Petrobras zieht ausländische Investitionen im Wert von mehr als 5 Milliarden US-Dollar an

Wie wichtig ausländische Investitionen für den brasilianischen Erdölkonzern Petrobras sind, zeigt die Partnerschaft, die das Unternehmen Anfang Juli mit der chinesischen Entwicklungsbank beschlossen hat. Mehr als fünf Milliarden US-Dollar erhält Petrobras von dem Finanzierungsinstitut aus China. Ein Teil dieser strategischen Partnerschaft sieht die Konstruktion einer Raffinerie im petrochemischen Zentrum vom Rio de Janeiro vor. Im Gegenzug dafür versichert Petrobras, dass chinesische Zulieferfirmen für den Bau und die Instandhaltung der Ölplattformen beauftragt werden.

Mit dem Business- und Management-Plan 2017 – 2021 will Petrobras eine Antwort auf die letzten Enthüllungen im Korruptionsskandal geben und mit zusätzlichen Umstrukturierungen und Einsparungen den Konzern wieder auf Kurs bringen.

Dazu zählt auch eine Intensivierung der Investitionen im Bereich Exploration und Förderung.

Experten rechnen damit, dass die brasilianischen Unternehmen – nicht nur Petrobras –  in Zukunft immer mehr auf ausländisches Know-How und Investitionen setzen. Dass brasilianische Unternehmen wie Petrobras aus Spargründen zum Abstoßen von Beteiligungen gezwungen sind, kann als Chance in der tiefen Krise angesehen werden. Hinzu kommen die Bestrebungen der Regierung, den Öl- und Gasmarkt zu liberalisieren und für internationale Beteiligungen zu öffnen. Digitale Technologien helfen, den Wandel im Öl – und Gasmarkt zu beschleunigen.

(Quelle: Petrobras, O Globo, AHK Rio de Janeiro, NWZ Online)

N#3

Prumo will 619 Millionen R$ in ein Gasprojekt im Hafen von Açu in Rio de Janeiro investieren. Mit diesem Projekt soll die Einfuhr von Flüssiggas zur Versorgung eines Gaskraftwerks im Hafen gefördert werden

Zwischen 2018 und 2020 investiert das Unternehmen Prumo 619 Millionen R$ in die Entwicklung eines Gasverarbeitungshubs im Hafen von Açu in São João da Barra (Nordosten des Bundestaates Rio de Janeiro).

Die Investitionen werden durch die Tochterfirma Gás Natural Açu getätigt, die geschaffen wurde, um Projekte im Bereich der Speicherung und Regasifizierung von Flüssiggas (LNG), Pipelines und Gaskraftwerken zu entwickeln. Den Prognosen nach, sollen im Jahr 2018 R$177,2 Millionen, 2019 R$ 247,4 Millionen und 2020 R$ 194, 2 Millionen investiert werden. Das Gaskraftwerk soll eine Kapazität von 6,5 Millionen m3/Tag besitzen, der Vertrag läuft nach dem Prinzip Take-or-Pay und der Tarif liegt bei 0,72US$/MM.

Die Anlage soll im Januar 2021 den Betrieb aufnehmen. Prumo zufolge ist die Idee hinter dem Gashub, die günstige Lage des Hafens von Açu nahe der Ölförderfelder der Campos und Santos-Becken und den wichtigsten Märkten für Gas und Strom zu nutzen.

„Das Projekt birgt großes Potenzial für die Errichtung von Industrieanlagen in dem logistisch günstigen Gewerbegebiet. Das liegt auch an den Kostenvorteilen bei der Energieversorgung, der Infrastruktur des Hafens und an den Möglichkeiten für weitere Expansion“, so das Unternehmen.

Neusten Informationen zu Folge, die im Februar von der nationalen Öl- und Gasregulierungsbehörde ANP veröffentlicht wurden, sei das Santos-Becken mit 49,8 Millionen m3/ Tag (47%) der größte Gasproduzent in Brasilien, gefolgt vom Campos-Becken mit 27,4 Millionen m3/ Tag (26%). (Quelle: CODIN-RJ).

Das Energieunternehmen Neoenergia übernimmt die Firma Elektro und übergibt der spanischen Firma Iberdola Mehrheitsanteile

Das Energieunternehmen Neoenergia teilte am 22. Juni mit, dass ein Aktionärsvertrag unterschrieben wurde, der die Übernahme der Elektro Holding, zugehörig zur spanischen Firma Iberdrola,  bestätigt.

Nach der Übernahme werden Iberdola 52,45% der Neoenergia gehören, im Gegensatz zu den derzeitigen 39%. Die weiteren Teilhaber des Energieunternehmens, Previ und BB Investmentbank, behalten 38,2% und 9,35%, anstatt ihrer jetzigen Anteile von 49% und 12%.

„Neoenergia wird das größte private Energieunternehmen in Brasilien sein, mit einer positiven Bilanz und bereit für die Wachstumschancen der Branche“, sagt das Unternehmen. Es bestätigte außerdem, dass es gemeinsam mit seinen Aktionären die Möglichkeiten eines zukünftigen Börsengangs analysiere, um einigen Aktionären Liquidität zu ermöglichen und/oder die Kapitalstruktur anzupassen.

Neoenergia ist in der Erzeugung, Übertragung und Vermarktung von Strom sowie durch  Verteilungsnetzbetreiber in den Bundesstaaten Bahia, Pernambuco und Rio Grande do Norte tätig.

Der Präsident der Firma Iberdola, Ignácio Glán, sagte, dass die Integration der Unternehmen auf die strategische Perspektive der Firma ausgerichtet sei, welche auf geregelte und stabile Geschäfte sowie Festigung und Kontrolle der Unternehmensführung in Brasilien setzt.

Die Übernahme wird durch eine Kapitalerhöhung der Neoenergia umgesetzt. Außerdem wird Iberdola seinen Anteil an Neoenergia erhöhen und Aktiva der Elektro Holding beisteuern.

Iberdola ist berechtigt, sechs Mitglieder des Verwaltungsrats zu wählen, während Previ drei Mitglieder vorschlagen kann und die Investmentbank BB ein Mitglied ernennen darf. Auf der anderen Seite verpflichten sich die Spanier, all ihre Investitionen in Brasilien über Neoenergie zu kanalisieren.

Nach der Integration wird Neoenergie einen Bestand von 2,5 Gigawatt in funktionierenden Windkraftanlagen, thermischen Kraftwerken und Wasserkraftwerken sowie 1,46 Gigawatt in Entwicklung haben.

Das Geschäftsvorhaben bedarf noch der Zustimmung der Nationalen Stromregulierungsbehörde (Aneel) und der Kartellbehörde (Cade).
(Quelle: Luciano Costa, Agentur Reuters)

Unternehmen veröffentlichen Nachschlagewerk für Nachhaltigkeit im Güterverkehr

Unter der Leitung des Labors für Güterverkehr (LTC) des Alberto Luiz de Coimbra-Instituts für Postgradierten-Studien und Forschung im Ingenieurwesen (COPPE) der Universität von Rio de Janeiro (UFRJ), haben die Unternehmen Natura, Coca-Cola, Dow, Heineken, HP, Unilever und RG Log am 31. Mai das „Nachschalgewerk für Nachhaltigkeit: Bewährte Verfahren im Güterverkehr“ veröffentlicht.

Diese Veröffentlichung ist Teil des Logistikprogramms Grünes Brasilien (PLVB), welches das Ziel verfolgt, neue Verfahren im Güterverkehr zu entwickeln und zu festigen.

Das Programm entstand im Zuge einer Initiative des Smart Freight Centers (SFC), einer globalen non-profit Organisation, die seit 2013 umweltfreundliche und nachhaltige Lösungen für Frachtabwicklungen entwickelt. Das Nachschlagewerk beinhaltet 22 Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauchs und der Intensivität von Treibhausgasemissionen und anderen Luftschadstoffen, welche stets die gleiche Effizienz der Logistikaktivitäten beibehalten. Keyvan Macedo, Leiter für Nachhaltigkeit von Natura, erklärt, dass das Unternehmen bereits elf Methoden implementiert hat. „Weitere sechs Maßnahmen haben wir bereits in unser Pilotprojekt aufgenommen und nur zwei können wir derzeit noch nicht in unserem Geschäftsmodell anwenden“, berichtet er. „Dies bedeutet, dass nur wenig fehlt, bis wir unser Modell komplett angepasst haben und noch effizienter und nachhaltiger sind“, sagt er. Für den Koordinatoren des Transportzentrums vom Brasilianischen Forum für Klimawandel (FBMC), ist das Programm ein großer Schritt um die öffentlichen und betrieblichen Maßnahmen umzusetzen und somit den Zielen des Pariser Abkommens immer näher zu kommen. Das Abkommen, welches 2015 unterschrieben wurde, gibt Ziele zur Reduzierung von Kohlenstoffdioxidemissionen bis 2020 vor.

Unter den geplanten Maßnahmen sind Verfahren wie die Implementierung von Güterkonsolidierungsszentren in Stadtgebieten und die Nutzung von Hilfsgeräten zur Stromerzeugung, die den Verbrauch von fossilem Brennstoff reduzieren, sowie die Optimierung von Fahrgeschwindigkeit und Routen.

Die Kombination dieser Initiativen sollen eine bedeutende Kostenreduzierung und die angestrebten umweltfreundlichen Vorteile bringen. (Quelle: Tecnologística)

Niterói auf Platz 2 der Kommunen im Bundesstaat Rio de Janeiro mit den meisten Einnahmen aus dem Ölgeschäft: 247 Millionen R$.

Niterói wird ihrem Spitznamen “Lachende Stadt” gerecht. In diesem Jahr explodierten die Einnahmen aus den Förderlizenz und der Beteiligung am Ölgeschäft, so dass Niterói Platz 2 beim Erhalt solcher Ausgleichzahlungen belegt. Der nationalen Ölagentur zufolge, wurden alleine schon bis Mai rund R$ 247,72 Millionen überwiesen, mehr als doppelt so viel, wie im gleichen Vorjahreszeitraum (R$105,65 Million) und mehr als das Dreifache als in 2015 (78, 6 Millionen R$). Bei gleichbleibendem Rhythmus nimmt Niterói bis Ende des Jahres R$ 540 Millionen ein - das entspricht einem Viertel der erwarteten Gesamteinnahmen für 2017 in der Kommune. Niterói liegt an der Guanabara-Bucht gegenüber von Rio de Janeiro und circa 260 km vor der Küste befindet sich „Campo de Lula“, im Santos-Becken, dem größten Öl- und Gasfördergebiet des Landes. Aufgrund dieser Nähe bezieht Niterói 43 % der Lizenzeinnahmen aus diesem Gebiet, während die Nachbarstadt Maricá 49% erhält, und Rio de Janeiro 8%. Die Produktion in dem Ölfeld begann in 2010 und heute macht sie 25 % der gesamten Ölproduktion aus, mit einem Durchschnitt von 638 Millionen Barrel pro Tag.

Es gibt genügend gute Gründe, um in Rio de Janeiro zu investieren.
Der Bundesstaat hat mehr Einwohner als Dänemark und Irland (6.320.446) und ist dadurch der zweitbevölkerungsreichste Bundesstaat in Brasilien. Rio de Janeiro ist das Eingangstor für die Besucher im Land (mehr als 1,6 Millionen Touristen). In einem Umkreis von 500 km, konzentrieren sich 56% des brasilianischen BIP. Rio de Janeiro setzt sich immer mehr im nationalen Markt durch, besonders im Bereich in Öl und Gas. Die Stadt ist Plattform für die internationale Vermarktung sowie zahlreiche Events und eine Talentschmiede. (Quellen: CONDIN e Rio Negócios)

N#2


 

 

Solarenergie zum ersten Mal in der Geschichte günstiger als Erdöl

Ein Bericht des Weltwirtschaftsforums zeigt, dass in 30 Ländern, inklusive Brasilien, der Preis für Solarenergie unter dem von fossilen Brennstoffen liegt

Eines der wichtigsten Themen in den nächsten Jahren wird der extreme Preisrückgang der umweltfreundlichen und erneuerbaren Energien sein, welcher enorme Vorteile für die Menschheit bedeuten wird und somit den Verzicht auf fossile Brennstoffe ermöglicht.

Ein Bericht vom Weltwirtschaftsforum zeigt, dass in 30 Ländern, davon auch Brasilien, der Preis der Solarenergie bereits niedriger ist als der von fossilen Brennstoffen. Dieser Wandel soll innerhalb von zwei Jahren etwa 80% der Länder erreichen.

Dies ist der “Wendepunkt”, der es uns ermöglicht die umweltschädlichen Energien (Benzin, Erdgas) gegen eine völlig grüne Energie einzutauschen. Was bedeutet das? Beträchtliche Verbesserungen für die Luftqualität, die Gesundheit der Menschen und immer weniger Umweltbelastung.

Der Preis ist stark gesunken: vor zehn Jahren lagen die Kosten für 1 MW/Std. noch bei US$ 600. Heute liegt der Preis schon bei US$ 100, also sehr nah an den Preisen von Erdgas, Kohle und Erdöl. Und trotz der Preissenkung des sogenannten „Schwarzen Goldes“ ist die grüne Energie noch günstiger.

Der Kampf gegen den Klimawandel bringt Gewinn für die Energieunternehmen ein – und somit kommen Erneuerbare Energien endlich zur Sprache.


Energieüberfluss

In einigen Ländern hat dies einen interessanten “Energieüberfluss” erzeugt. In Deutschland ist der Strompreis im negativen Bereich gelandet, da die Produktion von Erneuerbaren Energien höher war als erwartet und somit die traditionelle Stromversorgung überholt hat. Das Gleiche geschah in Kalifornien, wo sich der „Silicon Valley“ befindet, die Region in der die Technologie die größten Fortschritte macht. 

Also wurden die Verbraucher dafür bezahlt, dass sie Erneuerbare Energien nutzen, anstatt für ihre Stromversorgung zu zahlen. Dieses Phänomen geschah zum ersten Mal im Mai letzten Jahres und viele Brasilianer beneiden die Deutschen darum.

Der Energieüberfluss, der sich in den nächsten Jahrzehnten entwickeln dürfte, wird die Menschheit verändern. Es ist gut möglich, dass der Strom so günstig sein wird, dass wir Dinge umsetzen können, die viel Energie verbrauchen, und dies zu erschwinglichen Preisen. Meerwasserentsalzung und die Umwandlung der Sahara in eine große Farm sind zwei Beispiele.

Große und interessante Investitionen

Pro Jahr werden etwa US$ 300 Mrd. in Erneuerbare Energien investiert, davon ist China für US$ 100 Mrd. verantwortlich, während Europa US$ 48 Mrd. und die USA US$ 44 Mrd. in diesen Markt investieren. In Brasilien wurden trotz der hohen Sonneneinstrahlung nur US$ 7,1 Mrd. investiert. 

Für diese Art von Energie gibt es eine klare Tendenz: in den USA werden täglich 125 Solarmodule pro Minute installiert. „Dies ist nicht nur eine kommerziell sinnvolle Option, sondern auch eine sehr attraktive Investition mit Stabilität und inflationsgeschützten Renditen“, betont Michael Drexler, Head of Financial and Infrastructure Systems des Weltwirtschaftsforums.

Die Investitionen in dieser Branche werden den Unternehmern große Chancen eröffnen – durch neue Technologien, die fähig sind, die Welt zu verändern und den Preis zum Leben und Arbeiten immer mehr zu senken.

Wirtschaft in Rio

Verhandlungsrunde für Bauwesen dürfte 10 Mio. Reais im südlichen Zentrum des Staates in Bewegung bringen

Mehr als 60 Unternehmen aus dem zentral-südlichen Teil des Bundesstaates nahmen am 18. Mai an der Verhandlungsrunde für die Produktionskette des Bauwesens in der Stadt Três Rios teil. Die Veranstaltung diente dazu, Mikro- und Kleinunternehmen mit großen Industrien zusammenzuführen sowie neue Beziehungen und Verhandlungen zu fördern. Die Erwartung ist, dass von nun an 10 Mio. Reais in diesem Jahr in Bewegung kommen werden.

Die Veranstaltung wurde umgesetzt von der FIRJAN (Industrieverband des Bundesstaates Rio de Janeiro), in Kooperation mit dem Sebrae-RJ, dem Crea-RJ (Regionaler Rat für Ingeneurwesen und Agrarwissenschaft) und dem Sindcom TR (Gewerkschaft der Bau- und Möbelindustrie von Três Rios, Areal, Kommentator Levy Gasparian, Sapucaia und São José von Vale, Rio Preto).

Die Gruppe Bramil, ELC, GE Celma, Lemgruper und die Stadtverwaltung von Três Rios saßen gemeinsam an einem Tisch mit kleinen und mittelständischen Unternehmern, um Potenziale kennenzulernen und das Angebot von Produkten und Dienstleistungen zu erweitern. Es nahmen unter anderem Bauunternehmer und Wartungsfirmen sowie Unternehmen aus den Bereichen Malerei, Gebäudeerhaltung und Inneneinrichtung teil.

„Oft suchen die großen Industrien nach Lösungen außerhalb der Stadt oder sogar des Bundesstaates, weil sie die Fähigkeiten und das Potenzial der Unternehmen vor Ort nicht kennen. Mit diesem Treffen und dem Hintergedanken eines integrierten Wachstums haben wir die Verhandlungen innerhalb der Region anregen können“, bestätigte der Präsident der Sindcom TR, Waldir dos Santos Jr., der ebenfalls Vize-Präsident der regionalen Vertretung der FIRJAN im zentral-südlichen Teil des Bundesstaates ist.

Für den Präsidenten des Crea-RJ, Reynaldo Barros, war das Treffen aufgrund der hohen Teilnehmerzahl sehr positiv. „Wir waren bereits in anderen Regionen und hatten gute Ergebnisse, aber hier haben wir zweifellos die größte Anzahl an Unternehmen zusammenführen können und deshalb glauben wir an eine Geldschöpfung in Höhe von 10 Mio. Reais. Dies ist eine Form von Stärkung der Baubranche und um die Verhandlungen wieder aufzuwärmen“, sagte er.

Dieses dynamische Modell ermöglicht es den Teilnehmern, sich untereinander auszutauschen und zu verankern, denn so finden die Verhandlungen auf Augenhöhe statt. „Wir wollen Paradigmen brechen und zeigen, dass Mikro- und Kleinunternehmen die Probleme großer Organisationen lösen können. Außerdem können sie hierbei neue Dienstleister für ihre Unternehmen kennenlernen“, erklärte Jorge Pinho, regionaler Leiter des SEBRAE-RJ.

Spezialisiert im Bereich der Unternehmensarchitektur, erfreute sich Emmanoel Franco an der Möglichkeit, seine Dienstleistungen vor den anderen Unternehmen bekannt machen zu können. „Es ist eine wunderbare Chance, um direkten Kontakt zu haben, da ja alle Unternehmen an einem Ort zusammen sind“, sagte er.

Reynaldo Januzzi, der mit Aluminium-Fensterrahmen und Glasfenstern arbeitet, hat ebenfalls von der Verhandlungsrunde profitiert, um seine Produkte vorstellen zu kennen. „Für mich ist es sehr positiv, nah am Kunden dran zu sein. Dies ist eine wertvolle Möglichkeit“, versicherte er.

Fokussiert auf die Förderung des Industriewachstums im Bundesstaat Rio de Janeiro und die Entstehung neuer Verhandlungen, organisiert der Industrieverband FIRJAN, Partnerinstitution der AHK Rio de Janeiro in vielen Projekten, eine Reihe von Begegnungen in diversen Regionen des Bundesstaates. Die Initiative zielt auf eine Erweiterung der Verhandlungen und den Austausch zwischen den Teilnehmern und neuen wirtschaftlichen Verbindungen. (Quelle: FIRJAN)

Brasilianische Schiffbauindustrie erschließt weitere Tätigkeitsbereiche

Die wichtigste südamerikanische Veranstaltung für Schiffbau, Wartung und Offshore-Plattformen, die Marintec South America – Navalshore, wird dieses Jahr zum 14. Mal stattfinden. Als eine der wichtigsten Business-Plattformen für Innovationen und Networking der maritimen Gemeinschaft des Kontinents, vereint die Messe vom 15. bis 17. August mehr als 350 Marken aus 25 Ländern auf einer Ausstellungsfläche von 11.000 m² im Veranstaltungszentrum SulAmérica in Rio de Janeiro. 

Aufgrund einer Rezession, die die Investitionen in den Bau neuer Schiffe stark beeinträchtigte, hat sich die Schiffbauindustrie verändert und ihren Leistungsumfang erweitert. Dabei hat sie die Expertise anderer Branchen mit aufgenommen, wie z.B. die Wartungsaspekte, Reparaturarbeiten, Hafensupport, Fähren, Passagiertransport und Züge für Flusstransport und Massenladungen sowie weitere Modalitäten mit kontinuierlichen Anfragen. 

Die Marintec hat diese Vielfalt übernommen, indem sie bei ihrer Ausführung 2017 eine noch ausgewähltere Gruppe von Ausstellern eingeladen hat, welche nationale und internationale Schiffseigentümer, Werften, Hersteller und Dienstleister diverser Tätikeitsbereiche anziehen wird (z.B. Küstenschifffahrt, Schiffbau, Ausbaggerung, Freizeit, Logistik, Wartung und Reparaturarbeiten, Fischerei, Öl- und Gasindustrie, Häfen, etc.). Insgesamt werden dieses Jahr mehr als zehntausend Besucher erwartet. 

“Die Schiffbauindustrie ist strategisch wichtig für das Land und trägt bedeutend zur nationalen Wirtschaftsentwicklung bei. Die Marintec South America ist ein Teil davon, denn sie zählt seit 14 Jahren zu einem der wichtigsten Treffpunkte der Schiffbau- und südamerikanischen Offshore-Industrie, und ist eine der weltweit bedeutendsten Veranstaltungen dieser Branche. Aus diesen und anderen Gründen, wird die Marintec unter den Unternehmen und Branchenvertretern als eine der Messen angesehen, die dem Markt die besten Möglichkeiten bietet.“, bestätigt der Geschäftsführer für Infrastruktur der UBM Brazil und Organisator der Messe, Renan Joel. 

Innovation – mechanische und unterstützende Systeme, Frachtabfertigungssysteme, Manöver- und Kurssysteme, Antriebsgeräte, elektronische Geräte, Sicherheitsgeräte, Kommunikationsgeräte, spezielles Zubehör, Plattformen, Schiffbaumechanik, Wartung, Schifffahrts- und Offshoretechnologien sind einige der Neuheiten der diesjährigen Messe. 

„Die Zusammenführung der neusten Tendenzen in Produkten, Dienstleistungen und Lösungen in einem einzigen Raum ist eines der besonderen Merkmale der Marintec. Wir glauben, dass genau diese Neuheiten den Markt bewegen, ihn stärken und erneuern werden und somit eine kontinuierliche Entwicklung erhalten bleibt.“, so Joel. 

Die AHK Rio de Janeiro wird mit einem Gemeinschaftsstand an der Marintec South America – Navalshore teilnehmen. Informationen: Marina Yzú - marina@ahk.com.br / (+55 21) 22242123 (Durchwahl: 113)

CNPE sets guidelines for multi-year bidding planning

New resolution authorizes ANP to carry out bid rounds in 2018 and 2019. Besides the marginal accumulation bid rounds held two weeks ago, other three rounds are also slated for 2017.
 
The National Energy Policy Council (CNPE) published Resolution No. 10 on May 24, 2017, setting the guidelines for multi-year planning of bidding procedures involving natural gas production and exploitation fields and blocs (the full Portuguese version of this resolution is available here). In an extraordinary meeting held in early April, CNPE had already approved a time schedule comprising ten bid rounds between 2017 and 2019 - four bid rounds still in 2017; three in 2018; and another three in 2019. The measures are in keeping with industry demands, and are intended to offer greater security to potential investors about the investment opportunities throughout the oil and gas supply chain.

Under the new resolution, the National Oil, Natural Gas and Biofuels Agency (ANP) is authorized to carry out the 15th Bid Round for field areas under a concession regime, as well as the 5th Bid Round for areas returned to the Federal Government and containing marginal oil and gas accumulations in 2018. The 16th Bid Round for concession areas and the 6th Bid Round for areas with marginal accumulation will take place in 2019. The CNPE also authorized ANP to detail the prospects for several fields located in the Santos basin, for further implementation of the 4th and 5th bid rounds for blocs under the production sharing mode (in 2018 and 2019, respectively).

 
Bid Rounds in 2017
 
On May 11, 2017, ANP carried out the 4th Bid Round for areas with marginal accumulations. Eight out of nine areas offered at the time were awarded. The consolidated results of this 4th Bid Round are available here.
 
Besides, on May 18, 2017, ANP published the pre-bidding notice on the 14th Bid Round for areas under the concession mode. A public hearing to discuss the content of such pre-bidding notice is scheduled for June 27, 2017, and the final bidding notice is slated for publication by July 20, 2017. A public session for this bid round is set for September 27, 2017. During this bid round, ANP will offer 291 blocs in nine distinct basins. Further details on this 14th Bid Round are available here.

CNPE Resolutions Nos. 02 and 09 published some weeks ago had already authorized ANP to carry out, in 2017, the 2nd and 3rd Bid Rounds for blocs under the production sharing mode. ANP is yet to release the pre-bidding notices for those two bid rounds, but public sessions are poised to occur in November 2017.

Petrobras exercised on the date hereof its preemptive right to act as operator (and consortium member with at least 30%) in three areas that will be offered in the 2nd and in the 3rd Bid Rounds for blocs under the production sharing mode (copy of the material fact published by Petrobras about this issue can be accessed here). The exercise, just partial, of Petrobras's preemptive right indicates a new stage in the exploration under the production sharing regime, opening the opportunity to other qualified oil companies to participate in the pre-salt exploration as operators in areas object of the 2nd and 3rd Bid Rounds.  
 
A schedule for the upcoming bid rounds by 2019 (and respective areas) is outlined below:

(Source: Pinheiro Neto)

Immer mehr ausländische Touristen in Brasilien

Sieben neue Flugrouten sind für die Anbindung an brasilianische Städte geplant. Von Mai bis Dezember 2017 werden die internationalen Flughäfen von Rio de Janeiro, São Paulo und Recife mehr als 25 neue Fluganbindungen bekommen. Diese Daten stammen von einer Analyse des Internationalen Luftstraßennetzes, durchgeführt vom Vorstand der Competitive Intelligence und Tourismusförderung der Embratur (Brasilianisches Institut für Tourismus). Diese Analyse wird mithilfe von Informationen der Nationalen Agentur für Zivilluftfahrt (ANAC) monatlich erstellt. 

Die Fluggesellschaften LATAM, Avianca, Azul, American Airlines und Delta führen die neuen Routen durch, die die Ankunft der Touristen deutlich vereinfachen werden. Dank dieser neuen Routen und des elektronischen Visums für die USA, Kanada, Australien und Japan ab Ende des Jahres, können die Touristen bald ganz einfach nach Brasilien reisen.

„All diese Faktoren verleiten die Touristen nach Brasilien zu kommen. Wir wollen, dass die ausländischen Touristen immer mehr Möglichkeiten bekommen, um unser Land zu besuchen und dass der Tourismus eine repräsentative Funktion für die Entwicklung Brasiliens bekommt.“, teilte der Präsident der Embratur, Vinicius Lummertz, mit.

Weitere acht Flugrouten sind geplant mit Abflug in Santiago, Bariloche, Buenos Aires, Lissabon und Istanbul, und Ankunft in Rio de Janeiro, São Paulo, João Pessoa, Recife und Natal. 

Allgemeine Analyse:

Die Analyse der DIPRO zeigt einen Vergleich der Flüge nach Brasilien in den Monaten Mai 2016 und Mai 2017 – hierbei wurden lediglich Direktflüge gezählt. In Lateinamerika gab es bei den Flügen im Vergleich zu Mai 2016 einen kleinen Anstieg von 0,98%. In Europa hingegen, gab es einen Anstieg von 3,32% und in Afrika sogar von mehr als 13%. (Quelle: Embratur)

Embratur intensiviert die Aufnahme von Veranstaltungen für Brasilien auf Fachmesse in Deutschland

Die Teilnahme Brasiliens bei einer der weltweit wichtigsten Fachmessen für Meetings, Incentives, Tagungen und Events, die IMEX Frankfurt, brachte positive Ergebnisse mit sich. Bei der Fachmesse, die im Mai stattfand, war die Embratur (Brasilianisches Institut für Tourismus) mit 17 brasilianischen Co-Ausstellern anwesend, die an 270 Meetings teilnahmen, ein Durchschnitt von 16 Meetings pro Unternehmen. 

„Die Teilnahme Brasiliens bei dieser Messe war sehr positiv, denn die Meetings haben effektive Ergebnisse für die Eventindustrie unseres Landes erbracht. Unter den Ländern mit der höchsten Anfrage an Brasilien sind: Deutschland, Portugal, Argentinien, China, Indien, USA, Italien, Ukraine und Russland.“, teilte Alexandre Nakagawa, allgemeiner Koordinator der Tourismusbereiche von Embratur, mit. 

Mit den Kooperationspartnern, die den Stand des Instituts besucht haben, wurden bereits wichtige Verhandlungen getroffen, insbesondere bezüglich der Aufnahme von Veranstaltungen für Brasilien. Für das Convention & Visitors Bureau von Rio de Janeiro war die Teilnahme an der Messe entscheidend für die Festlegung der 7 leads (Möglichkeiten zur Kandidatur) der Carioca-Hauptstadt, mit einer Schätzung von 1000 Teilnehmern pro lead. Vertreter der brasilianischen Hotelbranche, anwesend am Stand der Embratur, teilten mit, dass 750 Zimmer für internationale Gruppen reserviert wurden. Außerdem soll für 2020 bereits ein Kongress in einem der Hotels geplant sein, welcher anfänglich R$ 2 Mio. Reais für die Hotelbranche bedeuten könnte. 

Die Messe, an der Embratur seit 2003 regelmäßig teilnimmt, hat außerdem zahlreiche Seminare und Workshops angeboten, organisiert von renommierten Vereinen und Institutionen, wie die ICCA (International Congress & Convention Association), GCB (German Convention Bureau), SITE (Society of Incentive & Travel Executives, und weitere. 

„Die Organisatoren der IMEX bezeichneten die Veranstaltung als eine Darstellung der Stärke der Eventindustrie sowie ihrer Fähigkeit, sich ständig neu zu erfinden und zu erneuern – Faktoren, die grundlegend sind in dieser Branche.“, so Nakagawa. (Quelle: Embratur)

Ansprechpartner

Stefanie Börner Falcão

Abteilungsleiterin für Kommunikation

(+55 21) 2224-2123 Durchwahl 114

E-Mail schreiben

Victor Lamy Cardoso

Koordinator für Kommunikation

(+55 21) 2224-2123 Durchwahl 107

E-Mail schreiben