Gouverneur von Rio de Janeiro trifft Vertreter der deutschen Wirtschaft

Gemeinsam mit der AHK Rio traf sich der Gouverneur von Rio de Janeiro, Wilson Witzel, vom 6. bis zum 7. März, während dessen Deutschlandreise mit bedeutenden Vertretern der deutschen Wirtschaft. Ziel der Treffen war es die Geschäfts- und Investitionsmöglichkeiten im brasilianischen Bundesstaat Rio de Janeiro zu präsentieren sowie bestehende Partnerschaften zu stärken.

Während des Treffens mit der Volkswagen-Gruppe kündigte Präsident & CEO von Volkswagen Caminhões e Ônibus und neuer Kammerpräsident der AHK Rio, Roberto Cortes, eine Investition von 1,5 Mrd. brasilianische Reais (rund 350 Millionen Euro) für das Werk in Resende, im Bundesstaat Rio de Janeiro, an. Nach Aussagen des Unternehmers "sind wir nicht nur bereit, die Erholung des brasilianischen Marktes zu absorbieren, sondern alle Lücken zu schließen, die die Konkurrenz in Südamerika zuletzt hinterlassen hat."

Die brasilianische Regierungsdelegation traf sich weiterhin mit Führungskräften des Mineralölunternehmens Wintershall. Valerie Bosse, Vizepräsidentin Global Exploration & New Ventures von Wintershall, gab bekannt, dass das Unternehmen bis Ende des Jahres mit der Exploration der Ölfelder in Brasilien beginnen werde. In 2018 ersteigerte Wintershall erfolgreich sieben Explorationslizenzen. 

Darüber hinaus traf sich Gouverneur Witzel mit Vertretern der Deutschen Bahn sowie der KfW Bankengruppe. Dieser begrüßte Public-Private-Partnerschaften und plädierte für den Abschluss solcher Partnerschaften in Brasilien.

Mit Führungskräften der Siemens Unternehmensgruppe und der KfW Bankengruppe sprach Witzel über Energie-, Öl- und Gasprojekte sowie Sicherheitslösungen für Smart Cities. Am Ende seiner Deutschlandreise besuchte Witzel die weltweit größte Tourismusmesse, die ITB 2019, und traf sich mit Vertretern der Branche.